2007/07/18 - Die Grillsaison steht vor der Tür

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und es ziehen köstliche Duftschwaden von Bratwürsten und Steaks in unsere Nasen: die Grillsaison hat begonnen.  Doch das Grillen gilt nicht nur als fettarme Mahlzeitenzubereitung, sondern auch als gesundheitsschädliche Gefahrenquelle. Denn beim Grillen können giftige Substanzen, wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzo[a]pyren, heterozyklische aromatische Amine oder Nitrosamine entstehen. Grund hierfür ist der Fleischsaft oder die ölige Marinade vom eingelegten Fleisch, welche ins offene Feuer tropft. Diese krebserregenden Substanzen steigen mit dem Rauch auf und schlagen sich im Grillgut nieder. Das bedeutet aber kein Verbot für Grillliebhaber. Mit einigen wenigen Regeln kann das Grillen trotzdem zum Gaumenschmaus werden. Das Grillgut sollte erst auf den Rost gelegt werden, wenn die Kohle richtig durchgeglüht ist und das Feuer nicht mehr qualmt. Zweitens darf das Grillgut nicht zu lange auf dem Rost bleiben, denn mit zunehmender Dunkelfärbung steigt der Gehalt an den unerwünschten Begleitstoffen an. Darüber hinaus ist die Wahl des richtigen Brennstoffs entscheidend. Zu empfehlen sind Grillkohle oder -briketts, denn hier bleibt die Rauchentwicklung gering und damit auch der Schadstoffgehalt. Papier oder altes Holz rauchen bei der Verbrennung stark und gehören daher nicht unter den Grillrost. Ferner können Aluminiumschalen zum Auffangen tropfender Marinade Abhilfe schaffen. Neben Fleisch bieten sich auch Gemüse, wie Paprika, Auberginen, Tomaten, Zwiebeln, Fenchel oder Maiskolben sowie Obst, wie beispielsweise Bananen, als ideales Grillgut an. Werden diese wenigen Regeln berücksichtigt, steht einem gelungen Grillfest nichts mehr im Wege.

Redaktion: Anja Baustian  

Zur Übersicht