Thiamin ist am Energiestoffwechsels, am Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen und an der Produktion von Neurotransmittern beteiligt.

Funktionen

Biotin ist im Körper an zahlreichen Stoffwechselreaktionen beteiligt. Es übernimmt wesentliche Aufgaben

  • im Zuckerstoffwechsel (Neubildung von Glucose),
  • im Eiweißstoffwechsel (Abbau von Aminosäuren) sowie
  • im Fettstoffwechsel (Bildung von Fettsäuren).

Weiter ist es für das Zellwachstum und die Erhaltung von Blutzellen, Talgdrüsen, Nervengewebe sowie Haut und Haare wichtig. 

Beeinflussung des Aufnahmevermögnes

Wie viel Biotin aus der Nahrung tatsächlich aufgenommen und anschließend verstoffwechselt wird, hängt im Wesentlichen von dem Enzym Biotinidase ab. Ohne das Enzym kann der Körper Biotin nicht verwerten, da dieses in Lebensmitteln an Eiweiße gebunden ist. Dieser so genannte Biotin-Eiweiß-Komplex wird durch das Enzym aufgespalten und anschließend aufgenommen. Der Biotinverlust bei der Zubereitung von Speisen ist gering.

Bedarf und Vorkommen

Gute Lieferanten sind Innereien (Leber), Eier, Nüsse, Haferflocken, Spinat und Linsen.

In Schwangerschaft und Stillzeit besteht kein Mehrbedarf, da ausreichend Biotin mit der Nahrung (Schwangerschaft) bzw. der Muttermilch (Stillzeit) aufgenommen wird.

Mangelerscheinungen

Mangelerscheinungen sind bei einer ausgewogenen Ernährung nicht zu befürchten. Dieser kann lediglich bei einer falschen parenteralen Ernährung oder einem genetisch bedingten Biotinidasedefekt (Symptome: geistiges Zurückbleiben, Krampfanfälle, Hautschäden) auftreten. Typische Mangelsymptome sind unter anderem:

  • Ekzeme
  • Hautentzündungen
  • Haarausfall
  • Muskelschmerzen
  • Schwäche
  • Depressione

Schon gewusst?

Auch beim häufigen Verzehr roher Eier kann ein Biotinmangel auftreten. Ursache dafür ist der Stoff Avidin im Eiklar, der das Biotin unwiderruflich bindet und es so dem Körper entzieht. In erhitzten Eiern hingegen ist der Stoff inaktiviert.

Risikogruppen

  • Alkoholiker
  • Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen
  • langfristige Behandlung mit Antikonvulsiva (Phenobarbital)

Überdosierung

Symptome einer Überdosierung sind nicht bekannt.

 


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