Blickpunkt Ernährungsberatung

Unsere Unterlagen für die Ernährungsberatung umfassen wichtige Fachinformationen zu verschiedenen Krankheitsbildern, Vorträge, Anschauungsmaterialien, Poster und Plakate Formulare und -Fragebögen für die tägliche Beratungspraxis.

Wie ein Kardiologe die Ernährungsempfehlungen in Frage stellt
 
"Ich bin kein Ernährungswissenschaftler und das könnte ein Vorteil sein" - mit diesen Worten eröffnete Professor Salim Yusuf seinen Vortrag auf dem Kongress "Cardiology Update 2017", der vor drei Wochen in Davos (Schweiz) stattfand. Der kanadische Epidemiologe und Kardiologe stellt mit seinen darauffolgenden Ausführungen die aktuellen Ernährungsempfehlungen - insbesondere im Hinblick auf gesättigte Fette und Kohlenhydrate - in Frage.

Am 11. Februar 2017 fand der erste deutschsprachige Low-Carb-High-Fat (LCHF) Kongress in Düsseldorf statt. Die Organisatorinnen Ingrid Jansen und Magret Ache verwirklichten sich damit ihren Traum LCHF nach Deutschland zu bringen und eine Plattform für die verschiedenen Low Carb-Ernährungsformen zu schaffen. Die Schwerpunktthemen Diabetes, Krebs und Gewichtsreduzierung lockten sowohl Fachpublikum als auch Interessierte an. Etwa 180 Besucher lauschten den abwechslungsreichen Vorträgen, diskutierten mit den geladenen Experten und genossen bei entspannter Atmosphäre die gelungene Verpflegung.

Hintergrund: Die Blutzuckerwirkung eines Lebensmittels wird über den Glykämischen Index (GI) beschrieben. Als Referenzwert (GI = 100) gilt die Blutzuckerwirkung von 50 g reinem Traubenzucker. Je höher der Kohlenhydratgehalt eines Nahrungsmittels ist und je schneller dieser verstoffwechselt wird, umso schneller und umso höher steigt der Blutzuckerspiegel an. Nahrungsmittel mit einem niedrigen GI hingegen werden nur langsam ins Blut aufgenommen und verursachen keine starken Blutzuckerschwankungen. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen berichten über die klinische Relevanz einer niedrig-glykämischen Diät im Hinblick auf Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus, Übergewicht und Adipositas oder die Entwicklung einer nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung sowie der nicht-alkoholischen Steatohepatitis. Während bisherige Studien vor allem die postprandialen Veränderungen beobachteten, ist über längerfristige Effekte einer kontrollierten Diät mit verschiedenen GI nur wenig bekannt.

Hintergrund: Für die Entwicklung neuer Therapien der immer noch stark zunehmenden Adipositas ist das Verständnis der zugrundeliegenden molekularen Mechanismen nötig. Insbesondere spezielle Moleküle und Signalwege, die bei der Umwandlung von weißen in die „begehrten“ braunen Fettzellen eine Rolle spielen, stehen im Interesse der Forschung. Im Gegensatz zum weißen Fettgewebe (WAT, white adipose tissue) verbraucht braunes Fettgewebe (BAT, brown adipose tissue) Fettsäuren zur Wärmeproduktion, statt diese zu speichern. Das bei Adipositas vermehrt gebildete WAT setzt entzündungsfördernde Signalstoffe frei und verhindert darüber selbst seine Umwandlung in BAT.

Hintergrund: Während der Zusammenhang zwischen dem Nussverzehr und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gut belegt ist, sind epidemiologische Daten bezüglich des Krebsrisikos weniger umfassend und es fehlt an systematischen Auswertungen. Beide Erkrankungsbilder zählen hierzulande zu den häufigsten Todesursachen, so dass Forschung und Industrie einen großen Handlungsbedarf sehen.

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Wir schlemmen, naschen und völlen. Doch nach einiger Zeit vergeht uns die Lust auf die süßen Leckereien. Ein Grund dafür ist möglicherweise in der Leber zu finden. Das hier insbesondere nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit gebildete Leberhormon FGF21 (Fibroblast Growth Factor 21) dämpft den Zuckerappetit, indem es auf das Belohnungssystem im Gehirn wirkt.

Wer in diesem Jahr noch Mitglied der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. wird, profitiert von unserem vorweihnachtlichen Angebot. Was das bedeutet? Jedes neue Mitglied im Dezember bekommt den Restbeitrag geschenkt und hat sofortigen Zugriff auf alle Leistungen. Fällig wird erst der Jahresbeitrag für 2017. Eine FET-Mitgliedschaft lohnt sich insbesondere für Ernährungsberater und -therapeuten, Diätassistenten, Ernährungsmediziner, Internisten/ Allgemeinmediziner, Gesundheitsberater, Coaches und Therapeuten mit Zusatzqualifikation Ernährungsberatung. Wir stellen diesen (Ernährungs-)Fachkräften unabhängige und klientenfreundlich aufbereitete Informationen und Materialien zur Verfügung, um ihre tägliche theoretische und praktische Arbeit zu erleichtern.

Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan unseres Körpers. Ihre Funktionsfähigkeit steht in direktem Zusammenhang mit zahlreichen metabolischen Erkrankungen. So weisen schätzungsweise 50-75 Prozent der Typ 2-Diabetiker - häufig infolge der bestehenden Insulinresistenz - eine nicht-alkoholische Fettleber (NAFLD) auf. Wissenschaftler verschiedener Forschungseinrichtungen berichten über einen Genschalter in der Leber, der bei der Entstehung des Typ 2-Diabetes eine Schlüsselrolle einnimmt. Offenbar beeinflusst der in der Leber gebildete Transkriptionsfaktor "Transforming growth factor beta 1-stimulated clone 22 D4" (TSC22D4) eine Reihe von Stoffwechselprozessen im Körper – so auch den Zuckerstoffwechsel.

Ernährungsberater im World Wide Web
Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Instagram sind aus unserem Alltag kaum noch weg zu denken. Viele Nutzer schauen sich niedliche Katzen-Videos an, teilen interessante Beiträge, diskutieren in Gruppen und "liken" Fotos von digitalen Freunden oder beworbenen Produkten. Zahlreiche Unternehmen nutzen diese Plattformen inzwischen gezielt, um auf Ihr Angebot aufmerksam zu machen. Wir Ernährungsfachkräfte sind hingegen bisher selten vertreten. Und das, obwohl das Internet ungeahnte Potenziale birgt. Erfahren Sie jetzt, welchen konkreten Nutzen eine Onlinepräsenz für Sie als Ernährungsberater und -therapeut haben kann.

Unter allen bedrohlichen Ereignissen, denen wir im alltäglichen Leben ausgesetzt sind, stellt die Erkrankung Krebs eine reale Gefahr dar: Knapp ein Drittel der Bevölkerung erkrankt bis zum Alter von 75 Jahren, etwa ein Viertel erliegt den Folgen. Aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung, verbesserter Diagnosemethoden und des Anstiegs chronischer Erkrankungen mit erhöhtem Krebsrisiko dürfte die Zahl der diagnostizierten Fälle weiterhin ansteigen.

Kompaktes Wissen zu Mineralstoffen

Mineralstoffe erfüllen lebenswichtige Funktionen in unserem Körper und sind daher regelmäßig in ausreichenden Mengen über die Nahrung zuzuführen. In der Ernährungsberatung und -therapie geht es primär darum, mit der richtigen Lebensmittelauswahl einem Mangel vorzubeugen oder einen nachgewiesenen Mangel zu beseitigen. Doch woran ist ein Mangel erkennbar? Welche Ursachen und Folgen hat eine Unterversorgung an Kalzium, Zink, Eisen und Co. und wie sieht die Therapie in der Ernährungspraxis aus?

Mit der richtigen Ernährung die Lebensqualität der Betroffenen so gut es geht erhalten 

Der internationale Aktionstag wurde 1994 von der Dachorganisation Alzheimer's Disease International (ADI) initiiert, um auf die Alzheimer-Krankheit und andere Formen der Demenz aufmerksam zu machen. Morbus Alzheimer ist eine neurodegenerative Krankheit, die durch den fortschreitenden Untergang von Nervenzellen und Nervenzellkontakten charakterisiert ist. Infolgedessen kommt es zu einem immer stärker werdenden Verlust der Hirnfunktion, insbesondere des Gedächtnisses und der kognitiven Leistung. Die Erkrankung wurde erstmals 1906 von dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer beschrieben und gilt bis heute als nicht heilbar. 

Wie der Verarbeitungsgrad den Wert eines Lebensmittels beeinflusst
 
"Laßt unsere Nahrung so natürlich wie möglich" - das bekannte Zitat von Dr. Otto Max Brucker bringt es auf den Punkt. Die richtige Lebensmittelauswahl zu treffen ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden von enormer Bedeutung. Frische und natürliche Lebensmittel liefern dem Körper wichtige Nährstoffe. Viele Menschen greifen jedoch häufig zu stark verarbeiteten Produkten - das spart Zeit und ist bequem. Die mangelnde Qualität der Produkte ist vielen, besonders jungen Menschen, oft nicht bewusst. Das Miniposter "Wertigkeitsstufen von Lebensmitteln" zeigt Ihnen auf einen Blick, welche Lebensmittel empfehlenswert sind und welche nicht.

Regelmäßige sportliche Betätigung wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen aus – das ist allgemein bekannt. Bekannt ist aber auch, dass Sport nicht jedermanns Sache ist. Für die tägliche Portion Bewegung bedarf es keiner Mitgliedschaft im Fitnessstudio und keinen stundenlangen Laufmärschen. Wenige Minuten gezieltes Training genügen, um dem Bewegungsmangel im Alltag entgegenzuwirken. Wie das aussehen kann und was es für sportlich Aktive in Sachen Ernährung zu beachten gibt, erfahren Sie in unserem aktualisierten Kompendium zum Thema "Ernährung und Sport".

Vitamine erfüllen lebenswichtige Funktionen in unserem Körper und müssen regelmäßig in ausreichenden Mengen über die Nahrung zugeführt werden. In der Ernährungsberatung und -therapie geht es primär darum, mit der richtigen Lebensmittelauswahl einem Vitaminmangel vorzubeugen oder einen nachgewiesenen Mangel zu beseitigen. Doch woran ist ein Vitaminmangel erkennbar? Welche Ursachen und Folgen hat eine Unterversorgung und wie sieht die Therapie in der Ernährungspraxis aus? 

Die Anzahl vegetarisch und vegan lebender Menschen in Deutschland hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Das ist auch in der Ernährungsberatung und -therapie spürbar. Immer häufiger begegnen uns Klienten, die den Verzehr von Fleisch und Fisch meiden oder Lebensmittel tierischen Ursprungs gänzlich ablehnen. Ernährungsfachkräfte können Vegetarier und Veganer bei der Planung einer ausgewogenen Ernährung unterstützen - vorausgesetzt sie verfügen über das nötige Hintergrundwissen. Denn vegetarisch bedeutet nicht gleich vegetarisch und auch ein Veganer isst hin und wieder ein "Vürstchen".

Bei einer Lebensmittelunverträglichkeit reagieren Betroffene mit körperlichen Beschwerden auf bestimmte Stoffe im verzehrten Lebensmittel. Die Symptome ähneln stark den Beschwerden einer Lebensmittelallergie und reichen von Hautreaktionen über Verdauungsstörungen bis hin zu Atemwegsbeschwerden und Kreislaufproblemen. Die durch den Verzehr ausgelösten Reaktionen werden unterschieden in allergische Unverträglichkeiten, an denen das Immunsystem beteiligt ist (Lebensmittelallergie) und nicht-allergische Unverträglichkeiten (Lebensmittelintoleranz). Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, da die meisten „selbstdiagnostizierten Allergien“ in Wirklichkeit Intoleranzreaktionen sind.

Schlank und gesund durch wechselnde Essens- und Fastenphasen?

Fastenkuren zur Gewichtsregulation sind so beliebt wie umstritten. Denn auch wenn der andauernde Nahrungsverzicht die Pfunde schnell purzeln lässt, sind die Erfolge oft nicht von Dauer. Und nach der Kur stellt sich häufig der Jojo-Effekt ein. Beim sogenannten Intervallfasten hingegen wird der Stoffwechsel nicht gedrosselt und somit der unerwünschten Gewichtszunahme entgegenwirkt. Die Methode gilt als effektive Maßnahme zur Gewichtsregulation. Studien belegen zudem zahlreiche positive Wirkungen auf die metabolische Gesundheit. 

Das Reizdarmsyndrom ist eine funktionelle Störung des Darms. Unspezifische gastrointestinale Beschwerden schränken die Lebensqualität der Betroffenen zum Teil erheblich ein. Für viele Ernährungsfachkräfte stellen Reizdarmpatienten aufgrund der diffusen Beschwerden eine besondere Herausforderung dar. Zusätzlich zu den häufig bestehenden Nahrungsmittelintoleranzen und -unverträglichkeiten lösen vor allem psychische Faktoren wie Stress, Angst und Depressionen die Beschwerden aus. Durch die enge Wechselbeziehung zwischen den psychischen und ernährungsbedingten Ursachen geraten Betroffene häufig in einen schwer zu durchbrechenden Kreislauf. Ernährungsberater benötigen neben dem nötigen Know-how zum Erkrankungsbild zudem viel Fingerspitzengefühl, Geduld und Verständnis, um mit den Patienten gemeinsam individuelle Besonderheiten und Beschwerdeursachen herauszuarbeiten. 

Derzeit leiden rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland an einer Demenz. Experten schätzen, dass es weltweit etwa 40 Millionen Betroffene gibt. Mit der zunehmenden Bedeutung der neurodegenerativen Erkrankungen setzte sich auch der dritte Kongress für menschliche Medizin am 16. und 17. April 2016 in Frankfurt am Main auseinander. Die Veranstalter Prof. Jörg Spitz von der Akademie für menschliche Medizin und evolutionäre Gesundheit durch Spitzen-Prävention und Apotheker Uwe Gröber von der Akademie für Mikronährstoffmedizin begrüßten über 200 Mediziner, Wissenschaftler und interessierte Privatpersonen zu der Veranstaltung am Campus Riedberg der Johann-Wolfgang von Goethe Universität. Schwerpunktthema der zweitägigen wissenschaftlichen Tagung: Demenz.

Powerpoint-Vortrag zum Thema Lebensmittel informiert in Kürze mit Würze

Zugegeben, der Titel ist etwas überspitzt. Die Problematik hingegen ist allgegenwärtig. Unseren Klienten und Patienten die notwendigen Hintergründe zu ihren Erkrankungen zu erläutern, das Basiswissen zu Nährstoffen zu vermitteln und empfehlenswerte Lebensmittel näher zu bringen, ist für uns Ernährungsfachkräfte so manches Mal schon eine kleine Herausforderung. Die Zeit ist knapp, das Budget meist eng begrenzt. Wie können wir ihnen mit den knappen Ressourcen zudem das Wissen mitgeben, auf das es bei der Lebensmittelauswahl im Supermarkt ankommt?

Seit dem 13. Dezember 2014 gilt die neue Kennzeichnungspflicht für verpackte Lebensmittel in der EU. Um Verbrauchern eine bewusste Kaufentscheidung zu ermöglichen, müssen Hersteller seitdem eine Reihe von Vorgaben bei der Gestaltung ihrer Produktverpackungen einhalten. Leere Werbeversprechen sowie irreführende Produktbezeichnungen sind unzulässig. Soweit die Theorie.

 
Fragen Sie sich als Ernährungsfachkraft im Beratungsalltag auch häufig, wie Sie ihren Patienten/ Klienten die Grundlagen der Ernährung möglichst einfach und verständlich erklären können? Ohne Hilfsmittel stoßen wir in der Praxis schnell an unsere Grenzen. Insbesondere komplexe Zusammenhänge lassen sich erfahrungsgemäß anhand grafischer Darstellungen einfacher veranschaulichen und fördern so das Verständnis beim Gegenüber. Dies wirkt sich auch positiv auf die Compliance der Patienten aus.

40 interaktive Vorlagen für die Vor- bzw. Nachbereitung der Ernährungsberatung und die Arbeit mit dem Klienten/ Patienten

Als Grundlage einer individuellen Ernährungsberatung sind eine ausführliche Anamnese und intensive Gespräche mit dem Klienten unverzichtbar. Dies nimmt in der Regel viel Zeit in Anspruch. Zeit, die den Ernährungsfachkräften im weiteren Verlauf an anderer Stelle oft fehlt. Das neue interaktive Anamnese-, Arbeits- und Fragebogenset bietet mit 40 Vorlagen ein umfassendes Komplettpaket zur vereinfachten Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung, Dokumentation und Evaluation der Ernährungsberatung. 

Ernährungsfachkräfte sind Multitasker. Ob die Vorbereitung, die Durchführung und die Nachbereitung der Ernährungsberatung verschiedenster Fragestellungen oder Fortbildungsqualifikationen und ernährungswissenschaftliche Recherchen; ob Marketing, Veranstaltungsmanagement oder Verwaltungsangelegenheiten - Ernährungsfachkräfte im Eigenbetrieb erledigen in der Regel alles selbst. Und seien wir ehrlich: die Wertschätzung in Form von Verdienst oder Anerkennung bleibt schon mal auf der Strecke.

Individualisierbares Miniposterpaket "Ernährungstherapien" nun als Download erhältlich

In der Beratung von Klienten und Patienten mit ernährungsbedingten Erkrankungen ist das Wissen der Fachkräfte um die Besonderheiten der jeweiligen Erkrankungen gefragt. Eine effektive und nachhaltige Besserung der Beschwerden ist nur durch das Berücksichtigen zahlreicher Faktoren möglich, die je nach Krankheitsbild variieren. Dabei ist nicht nur die Lebensmittelauswahl von zentraler Bedeutung. 

Lebensmittellisten geben Kunden und Klienten konkrete Hilfestellung bei der Essensauswahl
 
Wenn Nahrungsmittel Probleme bereiten, kommt es auf die richtige Auswahl an. Ob Divertikulose, Fruchtzuckerunverträglichkeit oder Zöliakie - die Liste der ernährungsmitbedingten Erkrankungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist lang. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Betroffenen stetig. Fast jeder, der nicht selbst betroffen ist, findet im Familien- und Bekanntenkreis jemanden, der auf Gluten verzichtet oder an einer Laktoseintoleranz leidet. 

Umfassendes Miniposterpaket erläutert die wesentlichen Aspekte unserer Nährstoffe
 
Im Blog "Urgeschmack" stellt Felix Olschewski die These auf, dass wir Ernährungsberater und -therapeuten ganz besonders vom Phänomen „Nährstoffismus“ betroffen sind. Und vermutlich hat er gar nicht so Unrecht. Das kann aber durchaus notwendig und berechtigt sein. 

Lebensmittelcheck leichtgemacht: Kompass verrät die wichtigsten Bewertungskriterien

Einkaufen leicht gemacht mit dem Lebensmittelkompass to go. Mit dem handlichen Lebensmittelkompass fürs Portemonnaie wird das Verstehen von Lebensmittelverpackungen zum Kinderspiel. Neben zahlreichen schönen Werbeaussagen liefern Lebensmittelverpackungen auch viele nützliche Informationen, die die wahre Qualität des Inhalts verraten. Doch diese richtig zu bewerten ist manchmal gar nicht so einfach. Wer merkt sich schon, welcher Kaloriengehalt pro 100 Gramm eine versteckte Kalorienbombe entlarvt oder welche Zusätze besonders problematisch sein können?

Um gesund und fit zu bleiben, sollen wir uns ausgewogen ernähren. Doch was bedeutet diese abstrakte Empfehlung eigentlich? Ausgewogene Ernährung heißt vor allem eins: abwechslungsreich und maßvoll essen. Jede Lebensmittelgruppe liefert ihren eigenen besonderen Nährstoffcocktail. Wer sich gut mit Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweißen und Fettsäuren versorgen will, stellt seinen Speiseplan bestenfalls aus allen Lebensmittelgruppen zusammen.

Sich zuckerarm zu ernähren ist schwerer denn je, denn Süßigkeiten und Backwaren sind bei weitem nicht die einzigen Zuckerquellen in Supermarktregalen. Ganz im Gegenteil: Ein großer Teil des von uns aufgenommenen Zuckers stammt mittlerweile aus herzhaften Lebensmitteln, in denen wir süße Zutaten meist nicht vermuten. Ein salziger, würziger oder bitterer Geschmack heißt nicht automatisch, dass kein Zucker zugesetzt ist. In der Zutatenliste von Ketchup, Würzsoßen, Gemüsebrühen, Essigen, Dressings, Wurstwaren und vielen anderen Produkten finden sich oft Zucker, Dextrose, Laktose, Sirups oder diverse zuckerhaltige Extrakte.

Erhöhte Harnsäurewerte sind oft erblich bedingt. Erst der Lebensstil entscheidet, ob sich daraus letztendlich eine Gichterkrankung entwickelt. Wenn der Harnsäurewert über die Norm hinaus steigt, liegt dem meist eine genetisch bedingte Ausscheidungsstörung zugrunde. Die Nieren können die beim Abbau von Purinen anfallende Harnsäure schwerer ausscheiden und der Blutspiegel steigt. Erreicht der Harnsäurespiegel einen kritischen Wert, bilden sich besonders in den Gelenken scharfkantige Harnsäurekristalle: Ein schmerzhafter Gichtanfall ist die Folge.

Menschen mit Laktoseintoleranz meiden aus Angst vor Beschwerden meist auch kleinste Mengen Milchzucker. Aber ist das wirklich nötig? Viele Laktoseintolerante litten oft lange Zeit unter ihren ständigen Bauchschmerzen und Durchfällen, bevor sie den Grund dafür erfuhren. Um solche Beschwerden nicht noch einmal durchleben zu müssen, meiden sie kategorisch sämtliche Lebensmittel und Produkte, die Laktose enthalten. Die „Übervorsicht“ reicht mitunter bis hin zum Verzicht auf laktosehaltige Zahnpasta, obwohl sie diese gar nicht essen.

Um den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen, brauchen Patienten vor allem Energie und Nährstoffe, die ihre Körpersubstanz erhält. Es ist unbestritten, dass die Ernährung Einfluss auf die Entstehung einer Krebserkrankung nimmt. In der Krebstherapie spielt die Ernährung jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Dabei bietet gerade die richtige Nahrungsmittelauswahl dem Patienten die Möglichkeit, eigenverantwortlich und aktiv zum Erfolg seiner Therapie beizutragen. Denn die Erkrankung und die Behandlung gehen im wahrsten Sinne des Wortes an die Substanz. Die Ernährung muss daher vor allem eins bereitstellen: Energie und substanzerhaltende beziehungsweise -aufbauende Nährstoffe.

Um seinen Eiweißbedarf zu decken, muss es nicht immer Steak, Quark und Eier geben. Es geht auch auf rein pflanzliche Weise. Für unseren Körper sind Eiweiße einer der wichtigsten Bausteine überhaupt – sei es für den Aufbau von Körpergeweben wie Muskeln und Kollagen, als Grundstoff für die Bildung von Enzymen und Hormonen oder als Bestandteil des Immunsystems. Wir brauchen täglich ausreichende Mengen. Für jedes Kilogramm unseres Körpergewichts sollten wir mindestens 0,8 Gramm Eiweiß rechnen, sonst riskieren wir, dass sich der Körper die benötigten Aminosäurebausteine aus den Muskeln holt.

Die Vorsätze, nur das Nötigste und vor allem gesunde Lebensmittel zu kaufen, sind im Supermarkt oft schnell vergessen. Aber warum eigentlich? Supermärkte setzen auf allerlei Tricks, um uns zum Kauf von mehr Produkten zu verleiten. Es beginnt schon bei den extra großen Einkaufwägen, die stets den Eindruck erwecken, als hätten wir noch gar nicht viel gekauft und könnten getrost noch etwas hineinlegen. Die Ernüchterung kommt an der Kasse, wenn der gesamte Einkauf auf dem Band ausgebreitet ist. Wer nur ein paar Sachen braucht, nimmt daher sicherheitshalber lieber einen Einkaufskorb.

Wer öfter auf Fleisch verzichtet, lebt zwar gesünder, nimmt aber auch oft zu wenig Eisen auf. So klappt die fleischlose Eisenversorgung trotzdem. Eisen ist zwar reichlich in Fleisch enthalten und für den Körper leicht verfügbar. Dennoch fällt es nicht nur Vegetariern und Veganer schwer, sich ausreichend mit dem wichtigen Spurenelement zu versorgen. Besonders Frauen tendieren häufiger zu einem Eisenmangel, wodurch sie sich oft müde fühlen, schnell frieren und leichter zu Infekten neigen. Zum einen verzichten sie aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen öfters mal auf Fleisch und Wurst auf dem Teller.

Die bioelektrische Impedanzanalyse liefert Klarheit in der Ernährungstherapie, wo Körpergewicht und Body-Mass-Index längst an ihre Grenzen stoßen. Manch einer freut sich über purzelnde Pfunde auf der Badezimmerwaage. Doch ist es wirklich Fettgewebe, das schmilzt oder eher die wertvolle Muskelmasse? Ein anderer erscheint auf den ersten Blick zwar sportlich schlank, leidet jedoch an einer krankheitsbedingten Unterernährung. Und nicht jeder, der überflüssige Kilos mit sich herumträgt, ist automatisch überernährt.

Die Software „Ernährungsmedizin und -therapie“  liefert schnelle und unabhängige Informationen zur Ernährungstherapie von über 50 Krankheitsbildern. Viele Berater und Therapeuten spezialisieren sich auf die Ernährungstherapie bestimmter Krankheitsbilder. Doch immer häufiger behandeln sie Patienten, die gleichzeitig auch unter Erkrankungen fernab des eigenen Spezialgebietes leiden. Um die Bedürfnisse der Begleiterkrankungen optimal in die Ernährungstherapie mit einfließen zu lassen, ist weiterführendes Wissen zu deren Besonderheiten notwendig. Doch die Recherche nach seriösen und wissenschaftlich fundierten Informationen ist oft aufwendig.

Bringen Crash-Diäten doch Erfolge? Aktuelle Pressemeldungen sprechen Blitzdiäten von der Kritik frei. Doch die Argumentation hat einen grundlegenden Haken. Bringen Crash-Diäten doch Erfolge? Aktuelle Pressemeldungen sprechen Blitzdiäten von der Kritik frei. Doch die Argumentation hat einen grundlegenden Haken. Denn als Grundlage für ihre Berichterstattung greifen die Autoren eine kürzlich veröffentlichte australische Studie auf. Diese ging der Frage nach, ob langsames oder doch schnelles Abnehmen auf lange Sicht erfolgsversprechender ist. Übergewichtige, die eine niedrigkalorische Formula-Diät einhielten, verloren in der Tat schneller und mehr Gewicht als Teilnehmer, die auf langsamem Weg versuchten abzunehmen [Pur 2014].

Fachvortrag gibt Einblick in die Entstehung und die Behandlung einer Fettleber

Viele Übergewichtige leiden unbewusst an einer Fettleber und setzen sich so ungeahnt einem erhöhten Risiko für Diabetes und Fettstoffwechselstörungen aus. Viele Übergewichtige leiden unbewusst an einer Fettleber und setzen sich so ungeahnt einem erhöhten Risiko für Diabetes und Fettstoffwechselstörungen aus. Da die Leber quasi im Stillen leidet, ist ein leichtes Druckgefühl im rechten Oberbauch oft das einzige spürbare Zeichen. Doch unter adipösen Patienten weisen immerhin bereits 75 Prozent eine Fettleber auf, ohne es zu ahnen.

Das Internet ist heute die bevorzugte Quelle für Informationen rund um die Themen Gesundheit und Ernährung. Doch wie erkenne ich vertrauenswürdige Seiten? Ein altes Sprichwort sagt: „Papier ist geduldig“. In der heutigen Zeit könnte es auch heißen, Internetseiten seien geduldig, denn dort kann vieles geschrieben stehen – ob es der Wahrheit entspricht oder nicht. Durch die schnelle Verfügbarkeit kostenfreier Informationen hat das Internet Büchern und Broschüren den Rang als erste Informationsquelle längst abgelaufen. Doch neben fundierten Informationsseiten offizieller Institutionen, gut recherchierten Presseartikeln und seriösen Produktinformationen finden sich dort auch eine Vielzahl an Halbwahrheiten, Falschinformationen und versteckten Werbeartikeln.

Vortrag erklärt wichtige Aspekte zur Ernährung für Freizeitsportler

Als Ausgleich zur bewegungsarmen Schreibtischarbeit powern sich viele Büroarbeiter beim Freizeitsport aus. Doch müssen sie genauso essen wie Profisportler? Als Ausgleich zur bewegungsarmen Schreibtischarbeit powern sich viele Büroarbeiter beim Freizeitsport aus. Doch müssen sie genauso essen wie Profisportler? Im Grunde genommen nicht. Wer neben seinem Bürojob gerne Sport treibt – beispielsweise joggen oder schwimmen geht, Tennis spielt oder regelmäßig Fitnesskurse besucht – gleicht damit das Bewegungsdefizit am Arbeitsplatz aus.

Wer gegen seinen hohen Cholesterinspiegel Statine einnimmt, kann deren Wirkung offenbar durch Vollkornprodukte effektiv verstärken. Wer gegen seinen hohen Cholesterinspiegel Statine einnimmt, kann deren Wirkung offenbar durch Vollkornprodukte effektiv verstärken. Das zumindest versprechen die Ergebnisse amerikanischer Wissenschaftler. Sie gingen in einem Experiment der Frage nach, ob sich die cholesterinsenkenden Effekte von Ballaststoffen und Statinen gegenseitig beeinflussen können. Dafür nahmen sie die Daten von knapp 4.000 Amerikanern mit Informationen zu ihren Ernährungsgewohnheiten und eingenommenen Medikamenten unter die Lupe und verglichen diese mit den Blutfettwerten der Amerikaner [Wan 2014].

FODMAP-Diät bietet weitere Behandlungsoption bei Darmbeschwerden

Wenn Gesundheitsbewusste bei Gemüse, Obst und Vollkornprodukten richtig zugreifen, kann das manchmal der Startschuss für unerklärliche Darmprobleme sein. Wenn Gesundheitsbewusste bei Gemüse, Obst und Vollkornprodukten richtig zugreifen, kann das manchmal der Startschuss für unerklärliche Darmprobleme sein. Betroffene stehen dann oft vor einem Rätsel: „Ich esse doch nur Gesundes, oder?“.

Mit Essen, das ihnen selbst und weniger den Krebszellen Energie liefert, können Krebspatienten aktiv zum Heilungsprozess beitragen. Mit Essen, das ihnen selbst und weniger den Krebszellen Energie liefert, können Krebspatienten aktiv zum Heilungsprozess beitragen. Wer sich bewusst mit seinem Essen auseinandersetzt, stärkt zudem das Gefühl, wieder Herr über seinen Körper zu sein und sich von der Krankheit nicht unterkriegen zu lassen. Die wichtigsten Eckpunkte dabei lauten: ausreichend Kalorien und Fett, viel Eiweiß, reichlich Mikronährstoffe und wenig Kohlenhydrate.

Moderne Weizensorten als mögliche Ursache des Reizdarmsyndroms

„Sie leiden unter einem Reizdarm? Probieren Sie doch mal, die Backwaren wegzulassen.“ Vielen Reizdarmpatienten hilft der Ratschlag des Therapeuten tatsächlich. „Sie leiden unter einem Reizdarm? Probieren Sie doch mal, die Backwaren wegzulassen.“ Vielen Reizdarmpatienten hilft der Ratschlag des Therapeuten tatsächlich. Schnell kam die Vermutung auf, hinter zahlreichen Reizdarmerkrankungen könnte in Wirklichkeit eine Sensibilität gegen das Getreideeiweiß Gluten stecken, auch wenn der Patient eigentlich keine Zöliakie (allergieähnliche Glutenüberempfindlichkeit) hat.

Verbrauchervortrag vermittelt grundlegendes Know-How zu Nährstoffen

Basiswissen zu den Aufgaben und zur Wirkung von Nährstoffen hilft, im Dschungel der Ernährungsratschläge zu erkennen, welche Tipps wirklich Sinn machen. Der Arzt warnt vor zu viel Cholesterin im Essen. Eiweiß soll vor dem berüchtigten Jojo-Effekt schützen. Ballaststoffreiches Essen ist das Patentrezept für eine gute Verdauung. Und damit wir uns richtig gesund fühlen, versucht uns die Werbung das ein oder andere Vitamin aufzuschwatzen. Nährstoffe sind in aller Munde und niemand, der sich mit seiner Ernährung auseinandersetzen möchte oder muss, kommt an ihnen vorbei.

Handliche Klappkarte unterstützt bei der Bewertung von Lebensmitteln

Die Rückseite von Lebensmitteln bietet zwar viele Infos zum Inhalt des Produkts. Doch diese richtig einzuschätzen ist nicht immer leicht. Den Nährwert von klassischen Lebensmitteln einzuschätzen, ist teilweise noch einfach. Butterkäse enthält viel Fett und die Pralinenschachtel ist eine wahre Zuckerfalle. Doch wie sieht es mit dem fruchtigen Knuspermüsli, dem luftig-leichten Cremedessert oder dem Salatdressing aus? Selbst wer sich bemüht, weitgehend frische Nahrungsmittel zu kaufen, kommt manchmal an dem ein oder anderen verarbeiteten Produkt nicht vorbei.

Ratgeber unterstützt bei der Veränderung von Essgewohnheiten

Zu allgemein gefasste Vorsätze sind oft zum Scheitern verurteilt. Dauerhafte Änderungen bedürfen klar formulierter Teilziele. Ich muss endlich abnehmen. Ab nächster Woche mache ich mehr Sport. Und mit dem Rauchen muss auch endlich Schluss sein. Vorsätze, mit denen wir versuchen unser Leben ein klein wenig gesünder zu gestalten, haben wir uns sicherlich alle schon einmal vorgenommen. Doch wie viele davon setzen wir tatsächlich um? Die meisten Vorhaben sind bereits in dem Moment zum Scheitern verurteilt, in dem wir diese treffen.

Komplettpaket erleichtert den Start in eine ballaststoffreichere Ernährungsweise

Leichte Rezepte, anschauliche Miniposter und ein ausführlicher Ratgeber unterstützen Betroffene, neuen Divertikeln sowie weiteren Entzündungen vorzubeugen. Vielen wird erst bewusst, dass sie darunter leiden, wenn sich diese entzünden. Die Rede ist von Divertikeln, also sackartigen Ausstülpungen des Darms, die besonders bei älteren Menschen häufig auftreten. Wie Divertikel entstehen und warum sich diese bei manchen Betroffenen entzünden, gibt der Medizin noch Rätsel auf. 

So bleibt die Leistungsfähigkeit auch nach der Mittagspause erhalten

Vorträge verraten, mit welchen Ernährungstricks Mitarbeiter über den ganzen Tag konzentriert bleiben. Unsere Leistungsfähigkeit ist nur so gut wie unser Essen. Das gilt vor allem am Arbeitsplatz. Mitarbeiter sollen möglichst motiviert, konzentriert und produktiv sein. Doch ein Schnitzel mit Pommes in der Kantine oder Süßigkeiten aus der Schreibtischschublade bescheren statt der erhofften Energie oft ein Formtief. Denn allzu fettreiche Kost liegt schwer im Magen, während stärke- und zuckerreiche Speisen eine ermüdende Unterzuckerung verursachen.

Praxisratgeber gibt Einsteigern wie alten Hasen Tipps für die erfolgreiche Ernährungsberatung

Neben dem ernährungsmedizinischen Knowhow kommt es in der Beratung vor allem auf die persönlichen Kompetenzen des Beraters an. Ernährungsmitbedingte Krankheiten sind nach wie vor die Hauptlast des Gesundheitssystems und bleiben es sicher auch noch die nächsten Jahrzehnte. Immer mehr Menschen sehen daher ihre berufliche Zukunft im Bereich der Ernährungsberatung und -therapie. Doch auch wer sich im Laufe seiner Ausbildung oder seines Studiums mit einem Berg an Ernährungswissen bereicherte, steht anfangs vor ganz anderen Fragen: Wie gehe ich in der Beratung vor? Welche Kompetenzen sollte ich selbst vorweisen und wie kann ich mit meinem Wissen dem Klienten am besten helfen? 

Miniposter rückt Abnehmerfolge in ein realistisches Licht

Crashdiäten lassen vieles schmelzen, nur leider kaum die Fettpolster. Doch wie sieht die Realität hinter vermeintlich schnellen Abnehmerfolgen aus? Am 6. Mai ist Anti-Diät-Tag, dessen Botschaft ein Befreiungsschlag für alle Abnehmwilligen sein soll: „Quält euch nicht mit radikalen Diäten, diese schaden euch langfristig mehr als dass ihr euer Ziel erreicht!“ Jede Woche locken Zeitschriften mit neuen Diäten, die mehrere Pfunde weniger auf der Waage in einer Woche versprechen. Die Frage, warum es wöchentlich neuer Diäten bedarf, wenn die in der letzten Ausgabe angepriesenen doch so effektiv sind, sei an dieser Stelle mal dahingestellt. 

Neues Miniposter stellt wichtigste Punkte für Allergiker vor

Spielt das Immunsystem bei harmlosen Lebensmittelbestandteilen plötzlich verrückt, heißt es ab sofort beim Einkauf: gezielte Fahndung nach Allergenen. Bei dem Einen tritt nur ein lästiges Jucken auf, bei dem Anderen kann der Kreislauf lebensbedrohlich einbrechen. Lebensmittelallergien können viele Gesichter haben. Doch nicht hinter jedem Hautausschlag, Bauchgrummeln oder jeder geschwollenen Nase versteckt sich eine Allergie. Nur wenn die Antikörper des Typs IgE beim Kontakt mit an sich harmlosen Nahrungsmittelbestandteilen verrücktspielen, kann wirklich von einer Allergie die Rede sein. 

Neue Lebensmittelliste zeigt: Trotz anderer Umstände muss die Ernährung keine Umstände bereiten

Obwohl werdende Mütter in der Schwangerschaft Nährstoffe für zwei benötigen, ist die Lebensmittelwahl unkomplizierter als viele denken. Eine Schwangerschaft weckt das Verantwortungsbewusstsein der werdenden Mutter. Schließlich möchte man alles richtig machen, um die gesunde Entwicklung des Ungeborenen nicht zu gefährden. Gerade bei der ersten Schwangerschaft ist die Verunsicherung oft groß. Was darf ich jetzt essen und was könnte meinem Kind schaden? Während die einen im Glauben, für zwei essen zu können, ungeniert schlemmen, verkneifen sich andere aus Angst vor minimalen Alkoholmengen sogar Bananen. Doch ist es wirklich so kompliziert? 

Neue Lebensmittelliste unterstützt beim gesunden Aufbau von Körpersubstanz

Eine schlanke Silhouette ist nicht immer schick: Zahlreiche Menschen kämpfen aus körperlichen oder seelischen Gründen mit Untergewicht und dessen Folgen. enschen mit Übergewicht mögen wohl kaum glauben, dass es Menschen gibt, die sich über jedes Kilogramm mehr auf der Waage freuen. Dabei führen auch zahlreiche Menschen einen Kampf mit dem Untergewicht. Nicht jeder extrem schlanke Mensch auf der Straße folgt freiwillig dem Ideal der Laufstegwelt.

Quälende Verstopfungsbeschwerden lassen sich mit einigen Ernährungstricks mildern oder gar gänzlich beseitigen. Probleme mit dem Stuhlgang gehören zu den Themen, über die man nur ungern spricht. Zahlreiche Menschen, insbesondere Senioren, quälen sich täglich mit Verstopfungssymptomen, trauen sich aber mitunter nicht einmal ihrem Arzt davon zu erzählen. Dabei ist ein langwieriger und anstrengender Besuch des stillen Örtchens kein notgedrungenes Schicksal. In vielen Fällen helfen einfache Ernährungstricks die Ursachen zu beseitigen oder zumindest zu mildern. Damit es mit dem Stuhlgang klappt, sollte dieser voluminös und gleitfähig sein. 

Gesunde Ernährung muss nicht kompliziert sein

Wer die Grundsätze „abwechslungsreich“, „natürlich“ und möglichst „wenig industriell verarbeitet“ berücksichtigt, liegt genau richtig. Am 7. März ist wieder „Tag der gesunden Ernährung“, der alljährlich bundesweite Aktionstag, der uns einmal mehr auf die Bedeutung unseres Essens für die Gesundheit hinweisen möchte. Doch ist eine bewusste Ernährung wirklich so kompliziert, dass wir einer ständigen Erinnerung daran bedürfen? 

Nicht jedes Darmrumoren ist gleich eine Nahrungsmittelunverträglichkeit

Wenn der Darm des Öfteren rebelliert, sollten erst einmal die Ernährungsgewohnheiten überdacht werde. Dank der breiten Aufklärungsarbeit über Nahrungsmittelintoleranzen und der wachsenden Produktpalette für die speziellen Ernährungsbedürfnisse rückt der Darm zunehmend in unser Gesundheitsbewusstsein. „Solche Unverträglichkeiten scheinen ja weit verbreitet zu sein, könnte ich auch so etwas haben?“ Akribisch wird jedes kleine Zwicken im Bauch nach dem Essen beobachtet und analysiert. Dabei treten richtige Nahrungsmittelunverträglichkeit seltener auf wie ihre Präsenz im Internet und Supermarkt es vermuten lässt. 

Neue EU-Vorschrift verlangt Warnhinweis auf der Verpackung

Trotz cholesterinsenkendem Effekt sind Margarinen mit Phytosterinen wenig herzfreundlich. Doch warum soll der neue Warnhinweis nur Gesunde vom Kauf abraten? Mit der richtigen Margarine kann es so einfach sein, den Cholesterinspiegel zu senken – das behauptet zumindest die Werbung. Der Grund hierfür sind sogenannte Phytosterine, mit denen der Spezialbrotaufstrich angereichert ist. Die pflanzlichen Pendants zum tierischen Cholesterin konkurrieren mit eben diesem um die Aufnahme in den Körper. 

Jetzt Lebensmittelliste für die Ernährung bei Divertikeln erhältlich

Trotz weiter Verbreitung stellt die richtige Ernährung bei Divertikeln Betroffene wie auch Therapeuten noch vor viele Fragen. Bei zahlreichen Menschen bilden sich im Alter Ausstülpungen am Dickdarm – sogenannte Divertikel. Obwohl dieses Phänomen weit verbreitet ist, wirft deren Entstehung und Behandlung noch viele Fragen auf. Mediziner vermuten, dass vor allem eine ballaststoffarme Ernährungsweise die Divertikelbildung begünstigt. Wer häufig zu Weißmehlprodukten, Reis, Bananen oder kakao- und zuckerreichen Süßwaren greift, riskiert eine chronische Verstopfung. Kommt noch ein altersbedingt träger Darm hinzu, entsteht ein hoher Innendruck, der die Darmschleimhaut durch Lücken in der Darmwand nach außen stülpt. 

Miniposter zeigt Interpretation einzelner Laborparameter in der Ernährungstherapie auf

Welche Richtung eine Ernährungstherapie einschlägt, hängt neben der Diagnose, mit der sich der Klient vorstellt, oft auch von seinen Blutwerten ab. Das Verstehen und Interpretieren einer Laboranalyse gehört zu den grundlegenden Kenntnissen eines Ernährungstherapeuten. Ob bei einer Hypercholesterinämie eine cholesterinarme Diät, eine Modifikation der Fettquellen oder eher eine kohlenhydratarme Ernährungsweise erforderlich ist, lässt sich beispielsweise aus der Höhe der verschiedenen Blutfettwerte ableiten.  

Der Genuss von Milchprodukten kann für laktoseintolerante Menschen belastend und schmerzhaft sein. Häufig fühlen sie sich richtig krank. Doch auch wenn es viele Betroffene glauben: Laktoseintoleranz ist keine Krankheit und hat – solange sie einige Grundsätze bei der Nahrungsmittelauswahl beachten – keine Auswirkungen auf den Gesundheitszustand. Evolutionär betrachtet, sind Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit sogar „völlig normal“, denn dass ein Erwachsener Milch trinkt, war von der Natur nicht geplant. Vielmehr ist die Fähigkeit, Milchzucker auch noch nach dem Säuglingsalter verwerten zu können, ein Anpassungsschritt an unsere sonnenarmen Breitengrade. 

Neue Vortragsvorlage über Bewusstes Essen im Büroalltag erhältlich

Der Alltag vieler Berufstätiger spielt sich heutzutage sitzend am Schreibtisch ab. Dabei bewegen sich oft nur die flinken Finger auf der Computertastatur. Wer in der Kantine dann zum beliebten Schnitzel mit Pommes greift, riskiert neben wachsenden Fettpolstern oft auch ein Konzentrationsloch nach dem Mittag. Der Alltag vieler Berufstätiger spielt sich heutzutage sitzend am Schreibtisch ab. Dabei bewegen sich oft nur die flinken Finger auf der Computertastatur. Wer in der Kantine dann zum beliebten Schnitzel mit Pommes greift, riskiert neben wachsenden Fettpolstern oft auch ein Konzentrationsloch nach dem Mittag.

Bauchkrämpfe, Blähungen und lästige Durchfälle sind oft Zeichen für eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Doch nicht jedem ist geholfen, wenn er Laktose oder Fruchtzucker vom Speiseplan verbannt. In vielen Fällen sind Darmpilze wie Candida albicans für die Symptome verantwortlich. Diese siedeln bei den meisten Menschen unauffällig auf Schleimhäuten und verursachen im gesunden Darm keine Beschwerden. Wird die Darmflora durch häufige Antibiotikabehandlungen gestört oder das Immunsystem durch Krankheiten, Medikamente und Stress geschwächt, können sich die Hefepilze ausbreiten.

Mit den ersten Sonnenstrahlen nimmt der Mensch die ersten Happen zu sich, zur Mittagssonne folgt die zweite Stärkung, abends lässt er sich seine Jagd- und Sammelerfolge schmecken und legt sich dann zur Ruhe. Der Tagesablauf der meisten Menschen folgt seit tausenden von Jahren diesem naturgemäßen Rhythmus. Dem folgend stellt sich der Stoffwechsel pünktlich zum Frühstück, Mittag, Abendbrot und zur Schlafenszeit von hochkonzentriert und leistungsfähig auf Ruhe und Verdauung um. Doch immer mehr Menschen müssen berufsbedingt aus diesem Rhythmus ausbrechen.  

Kalorien zu zählen oder Portionen zu halbieren, bringt kaum einen langfristigen Abnehmerfolg. Überernährung ist selten der alleinige Grund, warum die Waage immer mehr anzeigt. Ein ungünstiges Nährstoffverhältnis, die falschen Beweggründe zum Essen oder eine unbewusste Aufnahme versteckter Kalorien spielen meist eine größere Rolle. Auf lange Sicht ist die Vermittlung von Ernährungskompetenz der effektivste Weg, Menschen vor einer weiteren Gewichtszunahme zu bewahren und beim Abnehmen zu unterstützen. Wenn ich weiß, was mich zum Essen bewegt, wie sich die Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel auf meinen Körper auswirken und wie die Qualität von Industrieprodukten zu bewerten ist, kann ich Stolperfallen zukünftig selbst erkennen. 

Wer selbstständig als Ernährungsberater und/ oder -therapeut tätig ist, kann ein Lied von der leidigen Honorargestaltung in der Branche singen. Die (richtige) Kalkulation des Honorars wird dadurch erschwert, dass es keine pauschalen Empfehlungen für ein angemessenes Honorar gibt. Derzeit ist die Diättherapie nicht offiziell als Heilmittel anerkannt. Demzufolge fehlt eine Gebührenordnung, die die Höhe des Honorars festlegt. Ein erfolgreiches Wirtschaften ist langfristig dadurch gekennzeichnet, dass die Einnahmen höher sind als die Ausgaben. Für hohe Einnahmen sind eine gute Auftragslage einerseits und ein angemessenes Honorar andererseits erforderlich. 

Wie Gemüse und Obst sind auch Pilze besondere Nährstoffpakete, die mit einer Vielzahl an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen aufwarten. Speisepilze liefern wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Zink und Selen, tragen zur Eiweißversorgung bei und liefern dem Körper verschiedene Vitamine. Wie Gemüse und Obst sind auch Pilze besondere Nährstoffpakete, die mit einer Vielzahl an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen aufwarten. Speisepilze liefern wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Zink und Selen, tragen zur Eiweißversorgung bei und liefern dem Körper verschiedene Vitamine. Pilze sind beispielsweise eine wertvolle Vitamin D-Quelle, das in den meisten anderen Nahrungsmitteln nur spärlich enthalten ist. 

Wunderlist ist nicht nur ein schöner Aufgabenplaner und ToDo-List-Verwalter für den Computer, das Handy oder das Tablet, sondern ist auch noch ein tatsächlich effizientes Tool, an dem mehrere Personen gleichzeitig an einem Projekt arbeiten können. Dazu kommt das einfach gehaltene Programm ohne großen Schnick-Schnack aus und fokussiert dafür anständig die wichtigsten Funktionen. Sind erst einmal die wesentlichen und wichtigsten Listen definiert und die erste Aufgabe angelegt, lässt sich dazu ein Fälligkeitsdatum und eine Erinnerungsfunktion anlegen, die wahlweise per Popup auf den Bildschirm oder als Email in den Posteingang kommt. Auch kann jeder Aufgabe ein Wiederholungsturnus zugewiesen werden - so müssen sich regelmäßig wiederholende Aufgaben nicht immer neu angelegt werden.

Der Markt der Ernährungsberatung ist heiß umkämpft. Diätassistenten, Absolventen der Ernährungswissenschaft und andere Berufsgruppen mit Schwerpunkt Ernährung ringen um den gleichen, oft mühselig zu gewinnenden Klientenstamm. Wer im Sektor „Ernährungsprävention und -therapie“ erfolgreich Fuß fassen will, muss sein Angebot kreativ gestalten und sich von anderen Anbietern abheben. Allein mit Einzel- und Gruppenberatung kann kaum noch eine Ernährungsfachkraft ihren Lebensunterhalt bestreiten. Hier ist Originalität gefragt, denn das Leistungsspektrum auf dem Gebiet ist vielseitig.

Immer mehr Menschen klagen über anhaltende Darmbeschwerden, ohne das der Hausarzt eine genaue Diagnose stellen kann. Vielfach werden Beschwerden auch zu schnell als Reizdarm abgetan. Dabei ist eine ärztliche Feststellung notwendig, um die richtigen therapeutischen Maßnahmen einleiten zu können. Als Gründe bzw. Ursachen für ein Reizdarm wiederum gibt es ebenfalls viele Möglichkeiten - eine genetische Vorbelastung, die Art des Umgangs mit Stress, zu wenig Bewegung, Nikotin und Alkohol, andere Unverträglichkeiten wie gegen Fruktose oder Histamin oder aber eine Ernährung mit den falschen Inhalststoffen sind nur eine kleine Auswahl. 

Für viele Genießer sind eine Käseplatte und ein Glas Rotwein ein höchst kulinarischer Genuss. Für einige kann ein solcher Abend aber mit Kopf- und Nackenschmerzen, geröteter juckender Haut, geschwollenen Schleimhäuten und Magenkrämpfen enden. Was auf den ersten Blick wie eine Allergie anmutet, ist in vielen Fällen eine Überempfindlichkeit auf Histamin. In der Tat wird der Botenstoff auch bei echten Allergien verstärkt von den Immunzellen freigesetzt und ist für die zahlreichen Symptome verantwortlich. Bei einer Histaminintoleranz spielt das Immunsystem hingegen keine vordergründige Rolle. Vielmehr ist der Abbau des Botenstoffs gestört, wodurch sich dieser im Körper anreichert und seine Wirkung verstärkt entfaltet.

Sie sind auf dem Vormarsch. Seit Jahren. Allergien auf Nahrungsmittel zählen allmählich zu den gängigen "Handicaps" von Kindern und Erwachsenen. Der Ernährungsberatung und -therapie kommt insbesondere bei schweren Fällen, die bis zum anaphylaktischen Schock führen können und damit lebensbedrohlich sind, eine besonders große Bedeutung zu. Bevor es jedoch ans Eingemachte gehen soll, ist die Nachfrage nach einer genauen Diagnose zu empfehlen. Denn viele Erwachsene kennen den Unterschied zwischen einer echten Allergie und anderen Allergie-ähnlichen Formen nur unzureichend. Auch stellen sich einige ihre Diagnose aus "sicherer" Beobachtung gleich mal selbst. Da die Ernährung aber unter Umständen sehr eingeschränkt sein kann, lohnt sich hier ein gezielteres Nachfragen.

Probiotische Kulturen stärken die Abwehrkräfte – das zumindest versprechen zahlreiche Werbespots und Zeitschriftenreklamen. Doch fördern die zugeführten Keime tatsächlich die Gesundheit? Hinter dem Begriff Probiotika verbergen sich vielerlei Bakterien- sowie einige Hefekulturen, die natürlicherweise auch im Darm vorkommen und hier fester Bestandteil des darmeigenen Immunsystems sind. Unter bestimmten Bedingungen gerät die körpereigene Darmflora aus dem Gleichgewicht. So stört beispielsweise eine häufige Antibiotikaanwendung das Wachstum nützlicher Keime, während eine zucker- und stärkereiche Ernährungsweise die Ansiedlung von Fäulniserregern fördert.

Krebserkrankungen nehmen trotz verbesserter Therapiemethoden und detaillierter Forschungsergebnisse weltweit weiter zu. Um kein Erkrankungsbild wird so heftig debattiert und kaum eine Erkrankung wird in Bezug auf die richtige Ernährungsweise so kontrovers therapiert. Fakt ist: wer heilt hat Recht und so bleibt dem Betroffenen (leider) nichts weiter übrig, als sich aus einer Vielzahl an Ratschlägen die für ihn machbaren und umsetzbaren Hinweise herauszupicken. Ein kleiner Trost ist vielleicht die Tatsache, dass es während einer Chemotherapie oder Strahlentherapie in erster Linie darum geht, Nebenwirkungen so gut wie möglich abzumildern und das Körpergewicht zu erhalten. Dann ist es auch nicht so wichtig, wer welchem Nahrungsmittel eine krebshemmende Wirkung zugeschreibt. Was zählt ist, was vertragen wird und was keine Beschwerden verschlimmert.

Mit den Sommertagen startet in vielen Supermärkten auch allmählich die Saison für einheimisches Gemüse und Obst. Radieschen, Rhabarber, Spargel und Spinat bieten Abwechslung auf dem Teller und noch einiges mehr. Denn die Auswahl aus dem Saisonangebot ist ernährungsphysiologisch, ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Während Importware zum Erntezeitpunkt oft noch unreif ist und erst auf dem Weg zu uns nachreift, bekommen einheimisches Saisongemüse und -obst bis zur Ernte die volle Portion Sonne ab. Hierdurch bilden sich der komplette Nährstoffcocktail aus Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen sowie das volle Aroma erst richtig aus. Gleichzeitig benötigen sonnengereifte Früchte keine künstlichen Reifungsbeschleuniger, die bei importierter Ware des Öfteren gern zum Einsatz kommen.

Es dauerte, bis sie zu Ruhm gelangten: die Ballaststoffe. Während die „Sattmacher“ zu Beginn ihrer Erforschung aufgrund der Unverdaulichkeit als nutzloser „Ballast“ in pflanzlichen Nahrungsmitteln abgestempelt wurden, erkannte die Wissenschaft später ihre wichtige Bedeutung für die Gesundheit. Ballaststoffe quellen im Magen auf und fördern so die Sättigung. Sie verfeinern den Stuhl und erleichtern die Darmpassage. Viele Vertreter der wasserlöslichen und wasserunlöslichen Substanzen vermehren und stärken die eigene Darmflora. Zudem binden sie eine Reihe unerwünschter Substanzen und fördern die Ausscheidung dieser.

Das Wort "Nachhaltigkeit" wird gern schnell in den Mund genommen, ohne eigentlich zu wissen, wann ein Produkt oder eine Dienstleistung eigentlich nachhaltige ist. Auch in Bezug auf die Ernährung schmücken Wirtschaft und Politik ihre Reden, Produktvorstellungen oder ihr Engagement mit diesem Wort. Doch zur nachhaltigen Ernährung gehört ein Kriterienkatalog, der sich aus den Aspekten Gesundheitsverträglichkeit, Sozialverträglichkeit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit zusammensetzt. Doch das Wort hat in der Vergangenheit gelitten und wird von vielen nicht mehr richtig ernstgenommen. Das Vertrauen scheint dahin.

Wenn die Nieren versagen gerät der Mineralstoffhaushalt des Körpers aus den Fugen. Neben Natrium und Kalium ist vor allem der Phosphatspiegel eine kritische Größe. Besonders Dialysepatienten müssen auf eine phosphatarme Ernährung achten. Doch diese Forderung ist in der Praxis leichter gesagt als getan. Viele phosphorreiche Lebensmittel sind gleichzeitig gute Eiweißquellen, auf die ein Dialysepatient schwer verzichten kann. Hier gilt es, die richtige Auswahl zu treffen. Die neue Klappkarte „Phosphatkompass“ bietet eine Übersicht, welche phosphorreichen Lebensmittel in Maßen noch geeignet sind und auf welche ein Dialysepatient möglichst verzichten sollte.

Der Markt für fair gehandelte Produkte boomt trotz der andauernden Wirtschaftskrise. Vor allem wohl auch deshalb, weil mit Lebensmitteln wild spekuliert und experimentiert wird. Neben gesundheitlichen Aspekten fließen für viele Käufer aber auch immer öfter ökonomische und soziale Gesichtspunkte in die Kaufentscheidung mit ein. Warum sind die Lebensmittel, die aus aller Welt nach Deutschland importiert, mit Pestiziden bearbeitet und mithilfe jeder Menge Zusätze möglichst lange haltbar gemacht werden, trotzdem so billig? Wo wird da noch gespart?

Nüsse haben es in sich, sowohl was die Kalorien als auch was die Nährstoffe angeht. Durch den hohen Fettanteil sind die kernigen Knabbereien tatsächlich energiereich und folglich für einen massenhaften Konsum ungeeignet. Eine Handvoll am Tag darf es aber gerne sein, denn gerade das Nussfett ist reich an wertvollen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Zudem liefern Nüsse Eiweiß sowie Ballaststoffe und sind wichtige Quellen für Kalzium, Magnesium und Vitamin E.

Beim Gang durch den Supermarkt laufen wir das ganze Jahr über an gefüllten Obst-und Gemüseregalen vorbei. Beim genaueren Lesen der Etiketten entdecken wir Orangen aus Brasilien, Zucchini aus Frankreich und Erdbeeren aus Israel. Es scheint, als hätte das Essen, das tagtäglich auf unseren Tellern landet, schon mehr von der Welt gesehen als wir selbst. Doch gut für die Umwelt ist das nicht. Der Kohlendioxidausstoß durch den Anbau der Lebensmittel in Gewächshäusern sowie den weiten Transport zu uns ist alles andere als klimafreundlich.

Zum Frühstück gibt es Brötchen, mittags Kartoffeln, abends ein paar Scheiben Brot und zwischendurch eine Banane sowie einige Gläser Apfelschorle – so in etwa sieht der kulinarische Tagesablauf vieler Deutscher aus. Was auf den ersten Blick gesundheitlich unproblematisch erscheint, kann sich gerade bei einem Abnehmwunsch als hinderlich erweisen. Mit jeder zucker- oder stärkereichen Mahlzeit schnellt der Blutzuckerspiegel in die Höhe und löst damit die Freisetzung des Hormons Insulin aus. Dabei ist vielen nicht bewusst, dass Insulin den Fettabbau unterdrückt und die Einlagerung von weiterem Fett in die Fettzellen fördert.

Jeder weiß, dass Fastfood in rauen Mengen konsumiert nicht gerade der Gesundheit dient. Dennoch fragen sich viele, was in diesen Produkten eigentlich so drin steckt. Denn während ich die Lebensmittel aus dem Supermarkt spätestens zu Hause in Ruhe studieren kann, interessiert das den Fastfood-Esser im Augenblick des Genusses nicht. Sie sind zahlreich in Einkaufsstraßen und -passagen, an Autobahnraststätten und an öffentlichen Plätzen zu finden: Fast Food-Ketten, Dönerläden und Pommesbuden. Hier kann jedermann zu fast jeder Zeit nahezu jedes aufkommende Appetitgefühl mit einem schnellen Happen besänftigen.

Jeder stand schon einmal vor dem Dilemma: Was in Gottes Namen soll ich jetzt essen, damit ich nicht in zwei Stunden wieder scheintot vom Stuhl kippe? Der eine möchte lange satt bleiben, weil er die nächsten Stunden im (wohl uninteressantesten) Meeting sitzt und er die gierigen hungrigen Blicke der anderen nicht erträgt. Der andere sucht seit Monaten nach einer Essstrategie, die ihm nicht die eindringlichen "Öffne-mich"-Rufe des Kühlschranks beschert. Die meisten von uns pkagen sich regelmäßig mit Hunger- und Heißhunger- bzw. Essgelüsten herum. Dabei kommt es nur darauf an, zu den Mahlzeiten die richtigen Lebensmittel richtig miteinander zu kombinieren und gerade dann nicht zu sparen.

Sie sind zahlreich in Einkaufsstraßen und -passagen, an Autobahnraststätten und an öffentlichen Plätzen zu finden: Fast Food-Ketten, Dönerläden und Pommesbuden. Hier kann jedermann zu fast jeder Zeit nahezu jedes aufkommende Appetitgefühl mit einem schnellen Happen besänftigen. Obwohl der beachtliche Energiegehalt der Snacks und Speisen kein Geheimnis ist, unterschätzen die meisten die Dimension der zugeführten Kalorien. So deckt ein Menü aus Burger, Pommes frites und Cola mitunter bereits die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen.

Fisch gilt als optimale Quelle für Omega-3-Fettsäuren, Jod sowie Vitamin D und ist eine gute Alternative zu Fleisch. Doch die übliche Empfehlung zu mindestens zwei Portionen pro Woche dürfen nicht ohne ein großes „Aber“ ausgesprochen werden. Viele Meere sind überfischt und ursprüngliche Fischgründe nahezu leergefangen. Daneben verwenden immer noch viele Regionen Fangmethoden, die das empfindliche Ökosystem der Gewässer stören.

Die Zuckergehalte in Nahrungsmitteln sind schwer abzuleiten, da der Grundstoff Zucker als Zutat, Konservierungsmittel und Geschmacksträger in einer schier unendlichen Anzahl an Produkten eingesetzt wird. Es bleibt dem Konsumenten also nichts weiter übrig, als immer wieder auf die Zutatenlisten zu schauen. Für Ernährungsberater und -therapeuten, aber auch für den Konsumenten selbst, sei an dieser Stelle auf unser Miniposter "Zuckergehalte" verwiesen, das in unserem Online-Shop erhältlich ist. 

Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Neben der medikamentösen Therapie gibt es auch ernährungstherapeutische Möglichkeiten. Doch nicht die Empfehlung, mit Salz im Essen zu sparen, verspricht den größten Erfolg. Vielmehr hängt es von den individuellen Rahmenbedingungen der Betroffenen ab. Einflussfaktoren wie Stress, Zigarettenkonsum, Alkoholkonsum Jahreszeit, Mahlzeitenarten und -zeiten oder genetische Prädispositionen entscheiden über die Möglichkeiten in der Ernährungstherapie. 

Für Adipöse gibt es zahlreiche Ansätze der ernährungstherapeutischen Interventionen. Manchmal könnte man glauben, Übergewichtige sind Versuchskaninchen - denn so uneins wie hier sind dich Ernährungsexperten selten. Und so gegensätzlich sind die einzelnen Ernährungsweisen und Diäten. Welche Ernährungsform nun für den Patienten die richtige ist, lässt sich nicht aus einer Schublade heraus sagen. Prinzipiell funktioniert erst einmal fast jede Diät - so lange man sich nur daran hält. Das Schwierige aber ist die langfristige Umsetzung im Alltag. 

Oft kann man sie beobachten: scheinbar überforderte Konsumentem beim wöchentlichen Lebensmitteleinkauf. Während einige bereits frustriert aufgegeben haben und zu ihren gewohnten Produkten greifen, kämpfen andere mit Zutatenlisten oder Nährwerttabellen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Es gibt den bewussten Konsumenten, der seine Ernährung den gesellschaftlichen Herausforderungen anpassen will. Es gibt die Allergiker, die gar keine andere Wahl haben, als jeden Zutatenliste peinlich genau zu studieren. Dann gibt es die Eltern, die ihren Kindern nicht jede Lebensmittellüge auftischen wollen.

Nicht mehr ganz neu, aber immer noch aktuell. In den Köpfen vieler Patienten herrscht immer noch die Cholesterinangst. Häufig zu Unrecht, wie das folgende Video zeigt. Dabei ist sich die Wissenschaft längst darüber einig, dass das Cholesterin im Essen nur sehr bedingt etwas mit dem Cholesterin im Blut zu tun hat. Auch die letzten Experten müssten doch mittlerweile verstanden haben, dass solch einfache Thesen wie "Fett macht fett" oder "Cholesterin im Essen erhöht das Cholesterin im Blut" eben nicht funktionieren. Unser Körper ist einfach wesentlich komplexer.

Wer ein persönliches Netzwerk aufbauen, pflegen oder ergänzen und dieses zudem darstellen möchte, kann sich des Tools Kontaktnetz bedienen. Das Kontaktnetz ist eine systematische und strukturierte Zusammenstellung der wichtigsten wissensbezogenen Kontakte einer Person. Es stellt einerseits interne, andererseits externe Kontakte zu vier zentralen Wissensgebieten einer Person zusammen und verdeutlicht deren Vernetzung untereinander. In Zeiten pausenlos verfügbarer Informationen ist es unmöglich, immer auf dem laufenden Stand zu bleiben. Die Informationsstrategien wandeln sich daher von der persönlichen Wissensaneignung via Recherche und Nachlesen hin zum Aufbau von Expertennetzwerken, in denen jedem Mitglied Wissenskompetenz zu einem bestimmten Thema zugeschrieben wird.

Das Perspektivendiagramm verdeutlicht den eigenen Wissensstand in Bezug auf ein bestimmtes Thema. Will man eigenes Wissen aufbauen oder vertiefen, ist eine vorherige Bewertung des aktuellen Wissensstandes hilfreich und nützlich. Hierdurch werden Wissenslücken ersichtlich, die sich nun gezielter abbauen lassen. Zudem verbessert sich durch diese Methode das Gesamtverständnis des Themas, während Teilthemen deutlich differenzierter wahrgenommen werden. Schlussendlich erlaubt das Perspektivendiagramm eine Strukturierung des eigenen Wissens. Bei einer intensiven Auseinandersetzung lässt sich dieses Tool ebenso hervorragend in Beratungsgesprächen einsetzen.

Um herauszufinden und zu reflektieren, wie sich das eigene Wissen in der Vergangenheit bis in die Gegenwart entwickelt hat, ist die Anwendung der sogenannten Lifeline-Methode nützlich. Daraus lassen sich Zweifel und Ängste, aber auch Ziele und Wünsche für die Zukunft erkennen und ableiten. Mit Hilfe der Lifeline lässt sich somit die eigene Wissenslaufbahn visualisieren, aus der sich zukünftige Interessen ergeben können. Insbesondere bei beruflichen Veränderungen oder dem Ziel weiterer Qualifikationen ist dieses Tool sehr hilfreich. Es kann nicht nur für die eigene Person erarbeitet werden, sondern lässt sich ebenso hervorragend auf Webseiten, in Bewerbungen oder Präsentationen einbauen - der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Der Fragenbaum ist ein gutes Werkzeug für die Gesprächsvorbereitung, beispielsweise für ein Erstgespräch einer Ernährungsberatung und eignet sich als Instrument für eine strukturierte Befragung, beispielsweise eines Anamnesegespräches. Der Fragenbaum wird zur Vorbereitung eines Gespräches genutzt. Dieser kann aber ebenso auch während des Gespräches nützlich sein, da die Fragen verschiedenen Ebenen zugeordnet werden. Durch die verschiedenen Ebenen wird sichergestellt, dass alle relevanten Fragen während des Gesprächs besprochen und diskutiert werden.

In Deutschland lagen die Gesundheitsausgaben im Jahr 2008 bei 263 Milliarden EUR [1]. Allein an Krebs erkranken jährlich rund 230.000 Menschen, wovon über ein Drittel durch eine gesündere Ernährung vermeidbar gewesen wäre [2]. Ebenso steigen ernährungsmitbedingte Erkrankungen wie Übergewicht, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck. Dieses gesamtgesellschaftliche Problem stellt die noch junge Ernährungswissenschaft vor große Herausforderungen. Insbesondere bedarf es eines effizienteren und transparenten Transfers ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis, der im Folgenden anhand der Zweige Forschung und Lehre sowie Öffentlichkeitsaufklärung näher beleuchtet wird.

Sprechen wir von einer nachhaltigen Ernährung, müssen alle Stufen des Ernährungssystems »vom Anbau bis zum Abbau« berücksichtigt werden: Vorproduktion, Erzeugung, Verarbeitung, Vermarktung, Einkauf und Lagerung, Zubereitung und Verzehr sowie Entsorgung. Unter die Vorproduktion fallen alle Industrien, die der landwirtschaftlichen Produktion vorgelagert sind wie der Saatgut- und Zuchtguthandel, der Futtermittelanbau, die Maschinen- und Gerätehersteller, die Düngemittel-und Pestizidproduktion, die Stallbaubranche und die Tiermedizinindustrie.


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