Blickpunkt Ernährungsberatung

Bei einer Lebensmittelunverträglichkeit reagieren Betroffene mit körperlichen Beschwerden auf bestimmte Stoffe im verzehrten Lebensmittel. Die Symptome ähneln stark den Beschwerden einer Lebensmittelallergie und reichen von Hautreaktionen über Verdauungsstörungen bis hin zu Atemwegsbeschwerden und Kreislaufproblemen. Die durch den Verzehr ausgelösten Reaktionen werden unterschieden in allergische Unverträglichkeiten, an denen das Immunsystem beteiligt ist (Lebensmittelallergie) und nicht-allergische Unverträglichkeiten (Lebensmittelintoleranz). Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, da die meisten „selbstdiagnostizierten Allergien“ in Wirklichkeit Intoleranzreaktionen sind.

In den meisten Fällen ist der Auslöser von Magen-Darm-Beschwerden eine unzureichende Verdauung von Milch- oder Fruchtzucker oder eine Autoimmunreaktion gegen das Getreideklebereiweiß Gluten. Der Geschmacksverstärker Glutamat löst bei einigen Menschen Kopfschmerzen und Übelkeit aus. Andere Menschen wiederum reagieren mit allergieähnlichen Symptomen auf das biogene Amin Histamin oder verschiedene Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit. Der Schweregrad dieser Reaktionen kann sehr unterschiedlich sein. Eine genaue Diagnostik ist daher äußerst wichtig, denn langanhaltende Symptome führen zu weiteren gesundheitlichen Beschwerden. Eine Dauerbelastung des Darms beispielsweise beeinträchtigt die Nährstoffverwertung. Nur wenn die genauen Ursachen für die Beschwerden bekannt sind, ist das Meiden sämtlicher Auslöser möglich.

Die "Lebensmitteltabelle nach Unverträglichkeiten" hilft Betroffenen, individuelle Unverträglichkeiten für knapp 700 Lebensmittel einfach und unkompliziert zu erfassen. Somit erhalten sie einen Überblick darüber, welche Lebensmittel gut und welche weniger gut verträglich sind und können diese Erfahrungen in den Alltag einbinden. Alle enthaltenen Lebensmittel und Getränke sind hinsichtlich mehrerer Lebensmittelunverträglichkeiten farblich gekennzeichnet und Betroffene können individuelle Verträglichkeiten in einer separaten Spalte eintragen. Berücksichtigt werden dabei die Laktose-, Fruktose-, Histamin-, Gluten- und Sorbitunverträglichkeit.

Die Lebensmitteltabelle ist ab sofort im Medienshop als PDF-Datei zum Download erhältlich. Sie eignet sich sowohl für Menschen, die an Lebensmittelunverträglichkeiten oder chronischen Darmbeschwerden leiden, als auch für Ernährungsberater und -therapeuten, die in ihrer täglichen Praxis mit Betroffenen arbeiten. Unseren Mitgliedern steht die Tabelle in der Mitgliederdatenbank kostenfrei zur Verfügung.


3.45 EUR
inkl. 7 % MwSt.
Details: ohne Werbung, Auflage 2016, A4-Format, PDF-Datei
Schlüsselt die Nahrungsmittel nach Fruktose-, Laktose-, Histamin- und Glutengehalt auf und stuft diese farblich nach Unverträglichkeit ein.

 


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