Unser täglich Brot

In unserer Kolumne "Unser täglich Brot" finden Sie kurze Beiträge zu den Themen Nahrungsmittel, Bewusste Ernährung und Lebensmittelltrends. 

Vitamin B2 ist in allen Körperzellen an der Energiegewinnung aus Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen beteiligt und wichtig für den Zellschutz.
 
Funktionen
 
Vitamin B2 übernimmt wesentliche Aufgaben im gesamten Energiestoffwechsel. So ist es in allen Körperzellen an der Energiegewinnung aus Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen beteiligt. Außerdem besitzt Riboflavin als Radikalfänger eine zellschützende Funktion und spielt bei der Bildung der roten Blutkörperchen eine Rolle.

Kompendium zu Vegetarischer und veganer Ernährung
 
Weshalb entscheiden sich Menschen dazu, vegetarisch oder vegan zu leben? Was ist der Unterschied zwischen "Lakto-Vegetariern" und "Ovo-Vegetariern"? Welche Lebensmittel sind für wen geeignet, welche nicht - und was hat das für Auswirkungen auf die Nährstoffversorgung? Das neue Kompendium "Vegetarische und vegane Ernährung" liefert ausführliche Hintergrundinformationen zum Thema und enthält praktische Hinweise, Lebensmittellisten und -tabellen sowie 50 schmackhafte Rezepte. 

FET-Sommeraktion im Medienshop 
 
Sie arbeiten im Gesundheitsbereich oder sind aus beruflichen oder privaten Gründen an Ernährungsthemen interessiert? In unserem Medienshop stellen wir unabhängige und ansprechend aufbereitete Informationen bereit, mit denen wir Ernährungsberater und -therapeuten für die tägliche Arbeit ausrüsten und interessierte Verbraucher informieren.

Limonaden oder Smoothies mit Aktivkohle sind der neueste Trend. Die gräulich bis tief schwarze Färbung der gehypten Getränke erscheint zunächst etwas befremdlich und erinnert so manchen an das Malkastenwasser aus Kindertagen. Die Lebensmittelindustrie fokussiert daher die inneren Werte der Drinks und hebt die positiven Gesundheitswirkungen der enthaltenen Aktivkohle hervor. Die farbgebende Substanz soll zur Entgiftung beitragen, unangenehme Gerüche lindern und dabei helfen, schneller zu regenerieren. Bei all den scheinbaren Vorteilen fragen wir uns: muss das wirklich sein?

Cyclodextrine gehören zu den ringförmigen Kohlenhydraten. Je nach Anzahl der Glukose-Einheiten werden diese in α-, β- und γ-Cyclodextrin unterschieden. Durch die ringförmige Anordnung der Glukose-Bausteine verfügen die Zucker über eine wasserliebende Außenseite und bilden im Inneren einen fettliebenden Hohlraum, der einen wasserabweisenden "Gast" aufnehmen kann. Diese Besonderheit macht die Cyclodextrine für zahlreiche Industrien interessant. Neben der Nahrungsmittel-, Textil- und Kosmetikindustrie finden diese auch im Bereich der Haushaltswaren und der Arzneimittelherstellung Anwendung.

Superfoods sind buchstäblich in aller Munde. Die Medien sind voll mit Berichten über die trendigen Lebensmittel. Im Bekanntenkreis werden eifrig neue Chiasamen-Rezepturen ausgetauscht. Kollegen tunen ihr Müsli mit Acai- und Aroniabeeren. Und der Lebensmitteleinzelhandel stockt zügig die Regale mit Granatäpfeln und Algen, Amaranth-, Quinoa- und Hirseprodukten auf. Superfoods haben längst den Sprung vom staubigen Reformhausregal in den heimischen Supermarkt und den Discounter geschafft. 

Generell sind Diäten keine Lösung für eine langfristige Gewichtsabnahme und -stabilisierung. Und das obwohl so gut wie alle Diäten eigentlich funktionieren – solange man sich nur daran hält. Das ist aber gleichzeitig das Kernproblem: wer will schon die nächsten 30 Jahre von 1.200 bis 1.500 kcal leben, dauerhaft auf fettreiche Lebensmittel verzichten oder jahrelang Pulver anrühren? Eine bewusste und schlaue Ernährung sieht anders aus. Warum es aber einen großen, weiteren Grund gibt, gewissen Diäten eher aus dem Weg zu gehen, hat ökotest in ihrer aktuellen Ausgabe publiziert. Die nahm die sogenannten Formula-Diäten* mal genauer unter die Lupe und kam zu einem ernüchternden Ergebnis. Bis auf zwei Produkte, die immerhin das Prädikat „ausreichend“ bekamen, sind alle mit „mangelhaft“ und „ungenügend“ glatt durchgefallen. Sechs, setzen sozusagen.

Regelmäßig verbreiten sich Nachrichten über verunreinigte und belastete Lebensmittel, die auf den Markt gelangen. Die aktuellen Lebensmittelwarnungen des Bundesinstituts für Risikoforschung (BfR) reichen von fehlerhafter Allergenkennzeichnung über mikrobielle Verunreinigungen bis hin zu erhöhten Aflatoxinwerten und Aluminiumrückständen in Lebensmitteln. Mitunter sind gar pharmakologisch wirksame Stoffe nachweisbar, die im Verdacht stehen mutagen und kanzerogen zu wirken. Meldungen dieser Art verunsichern die Verbraucher zunehmend und werfen immer häufiger die Frage auf: Wie sicher sind unsere Lebensmittel eigentlich?

Kleine Irrtümer rund ums Brot

Über der Deutschen liebstes Lebensmittel, dem Brot, existieren so manche Irrtümer. Brot ist für viele Deutsche ein essenzielles Grundnahrungsmittel, auf das sie nur schwer verzichten würden. Was täglich auf den Tisch kommt, soll natürlich auch gesund sein. Doch rund um den Gesundheitswert von Brot existieren einige Irrtümer. Obwohl Ratgeber regelmäßig darauf hinweisen, halten immer noch viele Deutsche dunkle Brote für die gesündeste Wahl. Dieser Irrtum mag von dem als besonders verdauungsfördernd geltenden Pumpernickel stammen, das seine kräftige Farbe der speziellen Backweise verdankt.

Eigentlich wissen wir doch alle, dass eine bewusste bzw. gesunde Ernährung keine Frage von "müssen" und "verzichten", sondern die des richtigen Maßes ist. Gemüse bildet die Grundlage der täglichen Ernährung. Es liefert stattliche Mengen Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, enthält aber nur wenige Kalorien. Wer dabei bunt durch den Gemüsegarten einkauft, hat in der Regel keine Nährstoffmängel zu befürchten und kann auf Nahrungsergänzungsmittel getrost verzichten. Aufgepeppt wird der tägliche Nährstoffcocktail durch ein bis zwei Portionen Obst, die an Inhaltsstoffen ebenfalls einiges zu bieten haben. 

In 3 Tagen ist es wieder soweit – das Jahr 2010 geht zu Ende und wir rutschen hoffentlich gesund in ein neues Jahr. Und damit stehen sie wieder an, die guten Vorsätze. Viele nehmen sich vor, nicht mehr oder zumindest weniger zu rauchen oder sich gesünder zu ernähren, wohl in dem Wissen, dass insbesondere Vorsätze zum Jahreswechsel schnell scheitern. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns einfach zu viel vornehmen?! Insbesondere Gewohnheiten lassen sich nur schwer ändern und bedürfen einer ganz besonderen Disziplin, viel Zeit und Geduld.

Der Film erklärt, wie mit Nahrungsmitteln spekuliert wird und welche Gefahren daraus resultieren. Unglaublich verständlich produziert. Es wird ein Verständnis über die Hauptmechanismen der zunehmend finanzialisierten Rohstoffterminmärkte vermittelt und dient daher als gut verständliche Einführung in das Thema. Auch wenn wir immer glauben, dass komplexe Thema nicht verstehen zu können - so ist es doch umso wichtiger, es zu probieren. Denn das ist genau das, was sich Industrie und Lobby erhoffen. Also - traut euch.

Seit der EHEC-Krise ist sie wieder aufgeflammt: die hitzige Debatte um die Sicherheit unserer Nahrungsmittel - in der Praxis kaum durchsetzbar. Vorschnell warnen Verantwortliche vor dem Verzehr bestimmter Waren, wenn dem Anschein nach eine 100%-ige Sicherheit nicht mehr gegeben ist. Aber diese von so manchem gewünschte absolute Sicherheit gibt es nicht und kann es nicht geben. Wir haben uns in den letzten Jahrzehnten außerordentlich daran gewöhnt, dass unser täglich Brot kaum ein reales Infektionsrisiko birgt. Und wenn es dann doch einmal soweit ist, reagieren wir mit Panik und Unverständnis und wollen die Beteiligten zur Verantwortung gezogen sehen.

Das wichtigste ist geschafft: der Einkauf für das Wochenende ist erledigt. Jetzt müssen die Lebensmittel nur noch richtig verstaut werden. Aber was gehört in den Kühlschrank – und wohin? Der „normale“ Kühlschrank enthält kühle und weniger kühle Bereiche. Aufgrund dessen gibt es für jedes Lebensmittel einen optimalen Platz im Kühlgerät. So lassen sich leicht verderbliche Waren wie frischer Fisch und frisches Fleisch im kühlsten Bereich – in der Regel in der Nähe des Verdampfers – verstauen. Milch und Milchprodukte oder geräucherte Waren hingegen halten sich auch bei etwas höheren Temperaturen, zumeist im 2. oder 3. Fach von oben.

85% der Deutschen gehen regelmäßig im Supermarkt und im Discounter einkaufen, durchschnittlich 3 bis 4 mal die Woche. Die folgende Sendung veranschaulicht beeindruckend, welche Wissenschaft sich hinter der Konzeption unserer heutigen Supermärkte verbirgt. Diese haben dabei ein Ziel im Fokus: Umsatzsteigerung. Und dabei ist die Manipulation offensichtlich: die Musik, die Präsentation, das Licht und die thematische Anordnung von Lebensmitteln sind nur einige Beispiele. Besonders effektiv aber sind die vielen Aktions-, Rabatt- und Sonderetiketten, die ihr Ziel oft erreichen und uns Verbraucher hinters Licht führen.

Immer wieder tauchen Diskussionen darüber auf, dass sich Nitrate in Gemüsen wie Spinat, Sellerie, Salat, Rote Bete, Rettich, Radieschen und Mangold schädlich auf unsere Gesundheit auswirken können. Nitrat ist ein natürlicher Bodenbestandteil und stellt für Pflanzen eine günstige Stickstoffquelle dar, um Eiweiße zu bilden. Lange waren sich Wissenschaftler darüber einig, dass Nitrate im Körper in Nitrit und Nitrosamine umgewandelt werden können. Nitrit steht im Verdacht, bei Neugeborenen den Sauerstoffversorgung im Blut zu stören und damit zum Erkrankungsbild der Methämoglobinämie zu führen, während Nitrosamine stark krebsfördernde Eigenschaften besitzen.

Die Vorsätze sind gut, die Umsetzung ist hingegen meistens schwer. „Ich esse ab morgen mehr Salat“ ist ein Gedanke, den sich viele regelmäßig vornehmen. Dabei denkt man leider zugleich an Eisbergsalat mit Gurke und Tomaten, ein paar Maiskrümel sowie ein bis maximal 2 Alibischeiben Ei – eine traurige Vorstellung mit dem Effekt, dass die anfängliche Motivation im Nu wieder auf dem Tiefststand ankommt. Werden Sie also kreativ und tunen Sie Ihren Salat auf, denn Salat ist nicht gleich Salat. Fangen wir mit dem Eisbergsalat an. Davon mal abgesehen, dass er kaum Nährstoffe erhält, ist er auch noch relativ fade im Geschmack.

Wer im Supermarkt einkaufen geht, achtet bei der Wahl seiner Produkte in der Regel auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Und greift zum Produkt in der 1. Reihe. Der ein oder andere greift gerade auch aus diesem Grund auf die Produkte weiter hinten im Regal, da diese angeblich frischer sind. Doch was bedeutet das Mindesthaltbarkeitsdatum eigentlich und gibt es einen Unterschied zum Verbrauchsdatum? Ein Drittel der Engländer glaubt, dass der Verzehr eines Lebensmittels, dessen Haltbarkeitsdatum überschritten ist, mit gesundheitlichen Risiken einhergeht.

Wenn wir Deutschen Fleisch einkaufen, dann schauen wir zumeist nach bestimmten Stücken. So bevorzugen wir beim Hähnchen die magere Brust oder die knusprige Keule, während wir Innereien, Füße und das Genick eher ablehnen. Während früher viele Suppenhühner in der Gefriertruhe lagen, ist es heute für den Produzenten günstiger, Teilstücke anzubieten und andere Körperteile so gut es geht anderweitig zu vermarkten. So landen Haut und Innereien als Geschmacksverstärker in Geflügelwurst und Tütensuppen.

Man muss nicht lange suchen, um die vermeintlich zuckerfreie Variante einer Produktart zu erwischen. Seit langem gilt Haushaltszucker als Verursacher allen Übels: angefangen von der Fettleibigkeit unserer Kinder bis zum Diabetes mellitus in der Nachbarschaft. Als damit endlich ein Schuldiger gefunden war, hielten Diät- und Diabetikerprodukte, Light-Varianten und mit Traubenfruchtsüße hergestellte Lebensmittel Einzug in jeden Supermarkt. Aber was bedeutet das überhaupt?

Welches Fett nun genau zum Braten geeignet ist, hängt davon ab wie stark es erhitzt werden soll. Beim Dünsten oder Kochen entstehen Temperaturen bis zu 100°C. Hier sind Pflanzenöle in den meisten Fällen geeignet. Pflanzliche Öle sind - in Abhängigkeit der Herstellung - in der Regel geruchs- und geschmacksneutral und unterstreichen den Eigengeschmack der Speisen, ohne diesen zu verändern. Ob nun für Salate oder zum Kochen: Pflanzenöle unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Fettsäurenzusammensetzung und können hierzu in 2 Gruppen unterteilt werden.

Seit langem wird darüber gestritten, dass Margarine gesünder sei als Butter. Wie in vielen ernährungswissenschaftlichen Debatten lässt sich diese Aussage aber nicht per se als richtig einstufen. Margarine enthält in etwa genauso viele Kalorien und Fett wie Butter. Margarine muss laut der EG-Verordnung Nr. 2991/94 (EG-Streichfettverordnung) mindestens 80%, aber höchstens 90% Fett enthalten. Butter besteht zu mindestens 82% aus Fett und höchstens 16% aus Wasser. Die Unterschiede sind somit nicht enorm.

Bevor 2006 eine neue EG-Verordnung in Kraft getreten ist, konnten die Lebensmittelhersteller so ziemlich alles als „Light“-Produkte bezeichnen. Aber seit 2006 ist die Herstellung von „Light“-Produkten gesetzlich geregelt. Doch was heißt das genau? Natürlich wird die Bezeichnung "Light" über Zahlen und Grenzwerte definiert. Nun bedeutet „energiereduziert“, dass der Brennwert mindestens 30% geringer ist als bei einem vergleichbaren Lebensmittel dieser Art. Auch die Begriffe „energiearm“ sowie „energiefrei“ sind genauestens definiert.

Fastfood ist vielen als Gefäßverstopfer, Dickmacher und damit Krankmacher bekannt. In den Medien werden Pommes, Burger und Ähnliches damit auf die schwarze Liste verfrachtet und gelten gemeinhin als ungesund. Sicherlich zählen Pommes nicht zu den Gesundheitsförderern schlechthin. Aber wussten Sie, dass Pommes frites mehr Vitamin C enthalten als Salzkartoffeln? Und dass Pommes, die nicht in Pflanzenölen mit überwiegend „gesunden“ ungesättigten Fettsäuren frittiert wurden, viel weniger des krebserregenden Stoffes Acrylamid enthalten? Eins ist jedoch nicht unter den Tisch zu kehren: Ob Pommes mit Mayonnaise oder Cheese-Burger - diese Mahlzeiten sind reich und Kalorien und weniger reichhaltig an Mineralstoffen und Vitaminen, so dass sie nicht allzu oft auf dem Speiseplan stehen sollten.

Am 20. Januar 2009 trat europaweit eine neue Gesetzgebung für die Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen in Kraft. Die vorgesehene besondere Kennzeichnung bestimmter Farbstoffe ab 2010 ist ein großer Fortschritt, während sich eine gesetzliche Änderung für die Anwendung gentechnisch veränderter Substanzen nicht durchsetzen konnte. Einige Azofarbstoffe standen schon seit längerem in Verdacht, bei Kindern die Erkrankung ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit- und Hyperaktivitätssyndrom) zu fördern.

Politik, Milchindustrie und Handel einigten sich nach langandauernden Diskussionen auf eine verbesserte Kennzeichnung von ESL-Milch. Molkereien und Einzelhandel haben sich nun freiwillig dazu verpflichtet, länger haltbare ESL-Milch künftig deutlicher zu kennzeichnen. So sollen die Konsumenten herkömmliche Frischmilch durch die Aufschrift "traditionell hergestellt" und ESL-Milch durch den Zusatz "länger haltbar" eindeutig voneinander unterscheiden können. Doch was erst einmal gut klingt, entpuppt sich in der Praxis als irreführend.

Der Konsum gesättigter Fettsäuren steht seit Jahren zu Unrecht auf der Negativliste von Ernährungsempfehlungen renommierter Fachgesellschaften. So hören wir immer wieder, dass insbesondere tierische Fette – die Quellen gesättigter Fettsäuren – das Risiko für Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus Typ 2 oder koronare Herzerkrankungen erhöhen. Als Begründung hierfür wird eine Verschlechterung der Blutfettwerte (erhöhtes „schlechtes“ LDL-Cholesterin, vermindertes „gutes“ HDL-Cholesterin) angeführt. Doch worauf diese Meinung beruht ist unklar, denn die wissenschaftlichen Beweise für diese Behauptung stehen bislang aus.

Die Diskussionen um die gesundheitliche Bewertung von Süßstoffen in der menschlichen Ernährung reißen nicht ab. Kritiker bezeichnen solche als Mastmittel fürs Vieh und übertragen dies auch direkt auf den Menschen. Warum sollte es bei uns in Anbetracht der „ähnlichen“ Physiologie auch anders sein? Der Zusatz von Süßstoffen unterliegt in Deutschland bzw. in Europa zwar strengen Auflagen und Sicherheitskontrollen. Die europäische Behörde EFSA (European Food Safety Authority) ebnete allerdings nach eingehender Prüfung allen Süßstoffen den Weg in unsere Supermärkte und bezeichnet diese als unbedenklich.

Es geisterte durch die Medien, als ob es keinen Morgen gäbe. Rotes Fleisch ist mal wieder DER Übeltäter für sämtliche Zivilisationskrankheiten. Es ist ursächlich an der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs beteiligt und erhöht damit die Gesamtsterblichkeit. Manches Pressestück erlaubt sich gar die Behauptung, dass zahlreiche Todesfälle hätten verhindert werden können – wenn es nur dieses rote Fleisch nicht gäbe. Diese sensationelle Erkenntnis stammt aus einer großangelegten Beobachtungsstudie. Womit wir auch schon beim Problem wären.

Nicht jede Diät hilft jedem. Entscheidend ist, wo die überschüssigen „Rettungsringe“ sitzen: an Gesäß und Hüften oder am Bauch. Wer sein Fett birnenförmig unter dem Bauchnabel um Gesäß und Hüften trägt, muss sich weniger vor Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes fürchten. Wer wie ein Apfel aussieht, entwickelt dagegen ein ernstes Stoffwechselproblem. Frauen mit einer Taillenweite bis 80 cm und Männer bis 94 cm zählen zu den Birnen. Sollten sie Pfunde loswerden müssen, geht das am besten mit Vollkornbrot, Kartoffeln und Co, fettarmen Fleisch- und Milchprodukten, Obst und viel Gemüse.

An der TU München wird in den nächsten Jahren großzügig ein Projekt zur Erforschung fettreduzierter Nahrungsmittel vom Forschungskreis der Ernährungsindustrie gefördert. Das Motto: Kampf dem Übergewichtsproblem in Deutschland. Dass die Fett- und Cholesterinphobie der letzten 50 Jahre nicht zum gewünschten Erfolg führte, müsste doch inzwischen auch der Industrie bekannt sein. Vielmehr scheint die heutige Lebensmitteltechnologie mit einer Vielzahl an Aroma- und Zusatzstoffen wie Süßstoffen, Verdickungs- und Konservierungsmitteln ein Problem zu sein. Warum? Ganz einfach: Geruch und Geschmack signalisieren unserem Gehirn, welche Nährstoffe ihm zugeführt werden.

Einige haben den neu entfachten Medienrummel sicherlich bereits verfolgt: ein Großteil der Bevölkerung leidet unter einem Vitamin D-Mangel, wie neue aber auch ältere Untersuchungen vermuten lassen. Nun ist es ja so,  dass die Möglichkeit, Vitamin D über die  Nahrung aufzunehmen, begrenzt ist. Denn dieses Vitamin ist lediglich in tierischen Produkten wie Seefisch, Butter und Eiern sowie in Pilzen in nennenswerten Mengen enthalten. Da das Hormon D jedoch zu einem großen Anteil in der Haut bei Sonneneinstrahlung gebildet werden kann, bleibt uns auch noch die Möglichkeit, in die Sonne zu gehen.

Sie wollen uns aufklären und uns Wissen zur „gesunden Ernährung“ vermitteln: Experten im Fernsehen genießen eine hohe Akzeptanz. Auch wenn vor unserer Haustür keine klare Quelle mehr sprudelt, den zweitbesten Durstlöscher haben wir immer noch: Wasser aus der Leitung oder in Flaschen aufgezogen. Im Laufe der Menschheitsgeschichte haben wir uns einige komische Dinge angewöhnt. Eins davon ist, dass wir glauben, sogar Durstlöscher müssten nach irgendetwas Besonderem schmecken. Und so wird der Durst in großem Stil ausschließlich durch Getränke gelöscht, die neben Wasser jede Menge Zucker und Geschmacksstoffe enthalten.

Seit längerem wissen wir, dass moderater Alkoholgenuss das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen senken kann. Aktuelle Untersuchungen bestätigen diesen positiven Einfluss nun auch für die weitverbreitete Erkrankung Diabetes mellitus vom Typ 2. Demnach vermindert ein Glas Rotwein täglich beziehungsweise äquivalente Mengen Alkohol aus anderen alkoholischen Getränken die Insulinausschüttung und beugen damit einer abnehmenden Insulinempfindlichkeit der Gewebe vor.

Wer kennt das nicht: morgens muss es möglichst schnell gehen, es muss lecker sein und es muss satt machen: das Frühstück. Ein alt bekanntes Sprichwort heißt: Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann. Frühstück heißt in Deutschland daher oft Müsli mit Milch beziehungsweise Joghurt oder ein Brötchen mit Nutella oder Marmelade. Wen wundert es da, dass um 11 Uhr schon wieder der Magen knurrt? Die Erklärung ist einfach. Müsli, insbesondere zuckerreiche Fertigmüsli oder Cornflakes, und Brötchen enthalten schnell verwertbare Kohlenhydrate.

Die Diagnose Krebs ist trotz jahrzehntelanger Erforschung verschiedenster Therapien mit großen Ängsten sowohl für die Betroffenen wie auch für die Angehörigen verbunden. Während sich für die Prophylaxe mittlerweile eine ganze Reihe von Nahrungsmitteln nennen lässt, halten sich die Ernährungsempfehlungen bei einer bestehenden Erkrankung in Grenzen und sind ursprünglich noch immer von einer herzgesunden Ernährungsweise abgeleitet. Internationale Forscher sind hingegen auf einer neuen Spur, die bislang in den konventionellen Therapien kaum berücksichtigt wird. Demnach scheint sich insbesondere bei aggressiven Tumoren eine Kohlenhydratreduktion positiv auf den Krankheitsverlauf auszuwirken.

In stressigen Zeiten kommt man schnell aus dem vegetativen Gleichgewicht. Dafür sorgen zwei gegeneinander arbeitende Nervenstränge. Der Parasympathikus, der die Drüsen antreibt und uns auf Verdauung polt, und der Symphatikus, der die Arbeit der Drüsen unterdrückt, den Blutdruck anhebt und uns auf Jagd polt. Solange beide gleichmäßig arbeiten, ist alles in Ordnung. Wir fühlen uns wohl und sind im vegetativen Gleichgewicht. Prüfungssituationen, Hektik am Arbeitsplatz, Ärger zu Hause oder in der Schule können  können jedoch schnell dazu führen, dass einer der beiden Nervenstränge die Überhand gewinnt.

Die Knochenerkrankung Osteoporose zählt zu einer der Volksleiden in Deutschland. Doch nicht nur ein Mangel an Kalzium ist die Ursache. Zwar erkranken vor allem Männer und Frauen in der zweiten Lebenshälfte, jedoch sind in den letzten Jahren auch vermehrt Jüngere betroffen. Ursachen hierfür liegen nicht nur an der gern angeführten Unterversorgung mit Kalzium oder Bewegungsmangel. Vielmehr spielen der zunehmende Verarbeitungsgrad von Nahrungsmitteln mit einer Vielzahl knochenschädigender Zusatzstoffe, gängige Ernährungsempfehlungen wie fett- und cholesterinarmes Essen oder die Einnahme von Medikamenten eine große Rolle.

Seit einiger Zeit wird zwischen Industrie, Wissenschaft und EU-Kommission heftig über eine gesetzliche Beschränkung des Salzgehaltes in Brot und Backwaren diskutiert. Demnach sollen 100 Gramm verzehrfertiges Brot nur noch 1 Gramm Kochsalz enthalten. Dies entspricht bei Roggen- oder Vollkornbrot nur einem Bruchteil der heute üblichen Kochsalzmengen. Hintergrund ist die steigende Anzahl von Bluthochdruckpatienten in der EU, wobei Hypertonie als eigenständiger Risikofaktor für Übergewicht und damit assoziierte Folgeerkrankungen angesehen wird. Problematisch sind dabei aber zwei Dinge.

Wir haben uns angewöhnt, möglichst wenig Zeit mit  der Essenszubereitung zu „verschwenden“ und vertrauen auf das „eingebaute Dienstmädchen“. Das steckt in Dosen, Tüten und anderen Einwegverpackungen und hilft uns dabei, komplette Hauptmahlzeiten in Minutenschnelle auf den Tisch zu bringen. Auf der Strecke geblieben ist dabei der eigentliche Sinn des Essens: es soll uns gesund erhalten, Energie geben und froh machen. Es führt kein Weg darum herum: Wer gesund bleiben will, muss wieder selber kochen.

Sie wollen uns aufklären und uns Wissen zur „gesunden Ernährung“ vermitteln: Experten im Fernsehen genießen eine hohe Akzeptanz. Man müsste meinen, dass, was sie uns da erzählen, ist gut recherchiert und wissenschaftlich belegt. Aber weit gefehlt. Letzte Woche trafen in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ ein Lebensmittelchemiker, ein politischer Gesundheitssprecher, ein Sternekoch, eine Vertreterin des Bundesverbandes der Systemgastronomie und die Chefredakteurin einer Gourmetzeitschrift zum Thema: „Sterneküche im Fernsehen, Pizza auf dem Schoß: Warum wir Europas Moppelkönige sind.“ aufeinander.

Anlässlich der Weltklimakonferenz in Kopenhagen geistert auch das beliebte Thema des klimafreundlichen Essens wieder durch die Medien. Anführendes Argument: Fleischesser schädigen die Umwelt. Sicherlich verstärkt die Viehhaltung insbesondere von Rindern die Kohlendioxidbelastung, vor allem dann, wenn man den Düngemittelverbrauch für die Futtermittel mit berücksichtigt. Nichtsdestotrotz greifen die Argumente immer nur zum Teil. Auch Transport, Anbau und Düngung von pflanzlichen Nahrungsmitteln heben die CO2-Bilanz, ob uns das nun gefällt oder nicht.

Lobbyismus in unserem Rechtsstaat ist ein Thema mit politischer Brisanz. Die Politik bedient sich zur Informationsbeschaffung den Lobbyisten, die Experten in ihrem Bereich mit Wissen, Erfahrungen und Einschätzungen sind. Die Sensibilität mit den hiermit verbundenen Gefahren ist gewachsen und es steht die berechtigte Frage im Raum, ob durch den derzeit praktizierten Lobbyismus trotz aller Berechtigung unser Rechtsstaat gefährdet ist und inwiefern wir tatsächlich von einer fünften Gewalt sprechen können. Im Folgenden soll untersucht werden, welche Gefahren vom Lobbyismus ausgehen und mit welchen Mitteln diesen Nachteilen begegnet werden könnte.

Nachhaltige Ernährung ist in aller Munde. Aber keiner weiß eigentlich so genau, wann genau ein Lebensmittel einer nachhaltigen Esskultur zugeordnet werden kann und nach welchen Kriterien das bemessen wird. Doch dafür gibt kaum einheitlich definierte Kriterien - dafür aber sogenannte Zugangsdimensionen. Informationen und Wissen in Bezug zur Gesundheit bilden den traditionellen Kern der Ernährungsbildung und sind noch immer am deutlichsten ausgeprägt. Exemplarische Inhalte sind Fragen einer ausgewogenen und bedarfsgerechten Ernährung, der Lebensmittelsicherheit, der nährstoffschonenden Lebensmittelzubereitung und der physiologischen Bedeutung von Ernährung. 

Langsam zieht der im Jahre 1973 durch die junge New Yorkerin Liz Christy geprägte Begriff des Guerilla Gardening seine Kreise durch unsere Gesellschaft. Damit bezeichnet wird das Kultivieren von Land durch Menschen, denen dieses Land selbst nicht gehört. Insbesondere verwilderte und verlassene Grundstücke, aber auch öffentliche Plätze wie unbegrünte Verkehrsinseln oder mit Müll beladene Parkstreifen eignen sich zum Guerilla Gardening. Dabei zählen gärtnerische Aktivitäten, für die man eine offizielle Erlaubnis hat, jedoch nicht dazu. Was sich in England und Spanien schnell verbreitet, wird jetzt auch in Deutschland –allen voran in der Stadt Berlin – immer beliebter.

Was denken Sie, wie lange verschiedene Produkte im Supermarkt angeboten werden? Richtig, ein Großteil der Waren bleibt nur einen Tag im Regal. Insbesondere frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse, Fleisch, frischer Fisch und Eier zählen hierzu. Alle diesen Waren landen auf dem Müll. Und wenn Gemüse eine braune Stelle aufweist oder das Grün am Kohlrabi fehlt, kauft es der Verbraucher nicht mehr und kommt schon vorher in die Tonne. Für die kostenfreie Weitergabe an Hilfsorganisationen fehlt das Geld und das Personal oder das Mindesthaltbarkeitsdatum ist zu kurz, um sie zu verteilen.

Nahezu jedem Ei wird - bevor man es kauft - ein Stempel aufgedrückt – es sei denn, es stammt direkt vom Nachbarn. Doch was steht da drauf? Dieser Stempel wurde unter anderem für die Verbraucher für mehr Transparenz und Rückverfolgbarkeit ins Leben gerufen, doch kaum jemand kann mit dem Zahlengewirr etwas anfangen. Dabei kann man genau daran erkennen, wo und unter welchen Bedingungen das Ei produziert wurde. Die erste Zahl kennzeichnet die Haltungsform der Hühner: 0 steht für ökologische Erzeugung, 1 für Freilandhaltung und 2 für Bodenhaltung. Die Zahl 3 wies ehemals auf Käfighaltung hin und bezeichnet heute die Kleingruppenhaltung. Die darauf folgenden 2 Buchstaben zeigen das Herkunftsland an.

Als One-Stop-Shop-Generation, die alle Einkäufe möglichst an einem Ort erledigen will, ist es für die Discounter ein Geldsegen, frische Brötchen vor Ort anbieten zu können. Luftig, frisch und warm aus dem eigenen Automaten verführen sie mit ihrem Duft jeden zweiten Einkäufer. Doch woher stammen diese Brötchen? Werden sie tatsächlich vor Ort vorgebacken und „nur“ kurz nachgebacken, um anschließend möglichst „ofenfrisch“  verkauft zu werden? Weit gefehlt. Denn das, was wir im Supermarkt als Brötchen kaufen, ist häufig schon um die halbe Welt gereist. Um den täglichen Bedarf an frischen Brot- und Backwaren decken zu können – immerhin essen die Deutschen täglich durchschnittlich 4 Scheiben Brot und 1 Brötchen - werden so genannte Teiglinge, eingekauft.

Wir kennen die Empfehlungen einer „ausgewogenen“ Ernährung. Unter anderem sollen wir regelmäßig Joghurt essen. Denn dieser soll das Immunsystem stärken und der Darmgesundheit dienen. „Ich esse öfters Joghurt!“, werden Sie sich jetzt sagen. Die Frage ist aber nicht ob, sondern in welcher Form Sie Joghurt essen – als Fruchtjoghurt, Nussjoghurt, probiotischen Joghurt oder gar Diätjoghurt? Nun, hier muss man eigentlich sagen, dass 90% dieser Produkte eher der Kategorie „Süßigkeit“ oder „Industrieprodukt“ anzurechnen sind.

Regionale Lebensmittel sind gesünder als Supermarktlebensmittel aus dem globalen Irgendwo. So weit so gut. Das Bevorzugen regionaler Erzeugnisse spielt jedoch nicht nur für die Gesundheit eine Rolle. Sicher, die Schmankerl vom Bauernhof ums Eck sind frischer – wegen der kürzeren Transportwege – und geschmacklich ausgereifter sowie günstig im Preis. Der direkte Kontakt zum Erzeuger fördert das Vertrauen in Nahrungsmittel – ein großes Problem in der heutigen Zeit.

Letzte Woche stimmten die Abgeordneten des EU-Parlaments gegen die von Foodwatch so hartnäckig geforderte Ampelkennzeichnung für Lebensmittel. Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als sei die Ampel eine Einkaufserleichterung für den Konsumenten, gibt es einige Gegenargumente. Zum einen ist eine Bewertung eines Lebensmitteln mit den Farben „gut, geht so oder böse“ immer auch mit Risiken behaftet. So könnte Cola light - nicht nur von Ernährungswissenschaftlern kritisch beäugt - mit 4 grünen Punkten auffahren.

Wer nach dem Konsum von Tomaten, Rotwein, Parmesan oder geräuchertem Fisch häufiger unter Kopfschmerzen, Hautrötungen und Juckreiz leidet, könnte von einer Histaminintoleranz betroffen sein. Diese tritt bei etwa 1% der europäischen Bevölkerung, insbesondere bei Frauen im mittleren Alter, auf. Aufgrund der unspezifischen Symptome wird diese Form der Unverträglichkeit jedoch häufig nicht erkannt. Hauptauslöser ist ein Mangel am Histamin-abbauenden Enzym, wodurch Histamin nicht ausreichend abgebaut werden kann und sich im Körper ansammelt.

Weltweit leiden etwa 1,5 Milliarden Menschen an einer Eisenmangelanämie. Auch in Deutschland tritt Eisenmangel relativ häufig auf. Laut der VERA-Studie weisen 3,5-4,5 Prozent der Männer und bis zu 17,7 Prozent der Frauen zu niedrige Eisenspiegel auf. Das Spurenelement ist Bestandteil zahlreicher körpereigener Verbindungen, die Sauerstoff oder Energie übertragen. Es verbindet sich mit Sauerstoff und transportiert diesen zu den Körperzellen und ist damit für den Körper unentbehrlich. Problematisch in der Eisenversorgung ist jedoch, dass es außerordentlich schlecht aus der Nahrung wie auch aus Medikamenten aufgenommen wird.

Aloe vera, auch bekannt als Wüstenlilie, wird als Heilpflanze für eine Vielzahl von Erkrankungen beworben. Auf zahlreichen Internetseiten wird sie von Unternehmen bei verschiedenen Hauterkrankungen wie beispielsweise Psoriasis, Herpes und Pilzerkrankungen, zur Wundheilung nach Verbrennungen und Erfrierungen, bei strahleninduzierten Hautschäden, bei Mundfäule oder parasitären Hauterkrankungen sowie zur Blutglukosekontrolle bei Diabetes mellitus empfohlen. Wissenschaftler und Experten bezweifeln jedoch die Wirksamkeit, so dass der Betroffene verunsichert zurückbleibt. Tatsächlich stehen endgültige Belege am Menschen bislang aus.

In Anbetracht der jüngsten Skandale hat sich die Diskussion um mehr Wertschätzung für Lebensmittel und damit verbundene höhere Preise zugespitzt. Sicherlich ist diese notwendig, denn ob man von Qualität beim Schweinefleisch für 1,99 EUR das Pfund sprechen kann, ist fraglich. Auf der anderen Seite haben insbesondere Hartz IV Empfänger mit steigenden Kosten zu kämpfen – sei es für Miete, Nebenkosten, Hygieneartikel oder Bildungskosten. Was also können diese Menschen tun, um sich gesund zu ernähren? Die Frage lässt sich – leider – nicht so einfach beantworten. Wichtigste Voraussetzung dafür ist unbestritten eine entsprechende Kochkompetenz.

Die Lebensmittelskandale um Glykolwein, BSE, Gammelfleisch , Nitrofen, Melamin und aktuell der Dioxinskandal haben eines gemeinsam: die Schuld dafür wird bei der Industrie gesucht, und wenn nicht da, dann eben beim Staat. Eines vorweg: von einer Verantwortung der Hersteller, Produzenten oder Vertriebsfirmen uns Konsumenten gegenüber kann angesichts der öffentlich gewordenen kriminellen Energie kaum noch gesprochen werden. Aber haben wir überhaupt keine Chance, außer mittels staatlichen Regulierungen und Kontrollen das Risiko für weitere Skandale zu minimieren?


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